64 Menschen harren auf dem Seenotschiff. Kein Land rund um das Mittelmeer oder der EU lässt sie ans Land. Nur eine Frau, die ärztlich versorgt werden muss, wird nach Malta gebracht. Italien will zwei Frauen samt kleinen Kindern aufnehmen. Die Ehemänner/Väter/Vergewaltiger (?) weigern sich: Sie wollen mit: Die Frauen samt Kinder müssen an Bord bleiben. Die Staaten der EU können sich nicht auf einen gemeinsamen Verteilungsschlüssel für die nicht Ertrunkenen einigen. Italien und Malta wollen nicht allein die Migranten aufnehmen. Die Ausweichroute führt nun über Spanien. Dort erhalten die Geretteten ein Ticket bis zur französischen Grenze, welches sie gerne annehmen.

Die Seenothelfer argumentieren ethisch, genauso wie die Aufnahme unwilligen EU-Staaten. Eine Einigung ist erwartungsgemäß nicht in Sicht.

Es ist beinahe unmöglich, eine für alle zufriedenstellende Kompromisslösung zu finden, da selbst die Kinder liebende Katholische Kirche in Form des Vatikans sich weigert, ohne Vorbedingungen mit der italienischen Regierung zu verhandeln. Deutschland schiebt die Schuld auf die unfähige EU, die es bis jetzt nicht geschafft hat, humanitäre Probleme in Angriff zu nehmen. Großbritannien freut sich über den baldigen Brexit. Die Worte von Jesus "Was ihr den Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan" verhallen ungehört.

Der Versuch einer ethischen Entwirrung mag löblich sein, ist jedoch ein gefährliches Minenfeld. Um nicht zur Rechenschaft gezogen zu werden, ist jeder Konfliktpartner darauf aus, jeden potentiellen Vermittler zu vernichten. Lieber nimmt man ein paar Ertrinkende auf und stößt sie nach einer Schamfrist unauffällig ab.

Zur Konfliktlösung wird der Vorfall wie die anderen ähnlichen Vorfälle zeitlich aufgelistet. Zu den Akteuren zählen nicht nur die potentiellen Aufnahmestaaten der EU, sondern auch der Zwischenaufenthalt-„Staat“ Libyen und die Fluchtursprungsstaaten, hier: Nigeria.

Wir (ich schreibe wir, um den Leser mit in die Verantwortung zu ziehen) lassen das Drama südlich der Sahelzone n Nigeria beginnen. Mit 200.000.000 Einwohnern ist Nigeria der bevölkerungsstärkste Staat Afrikas! Das Land ist reich an Erdöl und Korruption. Die Bewohner vermehren sich schneller als die Wirtschaft. Die Folge ist eine gravierende Arbeitslosigkeit der Jungen, die ihr Heil in der Auswanderung nach Europa suchen. Die Hälfte der Einwohner sind Muslime, die andere Hälfte Christen. Beide vertragen sich schlecht.

Da alle Familien mit sehr viele Kinder gesegnet sind, verschmerzen sie leicht einen Esser weniger, der in Europa arbeiten oder stehlen soll, um die in Nigeria verbliebene Familie mit € zu unterstützen. Stirbt ein solcher unterwegs, so wird der Nächste nach Norden geschickt. Dies darf sich mehrere Male wiederholen. Der Schwund unterwegs wird mit einkalkuliert. Ganz billig ist die Reise nicht, doch hierfür findet sich immer Geld. Eine gelungene Überfahrt nach Europa ist wie ein Sechser im Lotto. Die Geldverleiher sind immer dabei. Manchmal zahlt Deutschland.

Zunächst muss der auserwählte Jüngling die trockene Sahelzone und die noch trockenere Sahara überwinden, um ans Mittelmeer, gewöhnlich in Libyen, zu gelangen. Es gibt zwar noch einige andere muslimische Mittelmeeranrainer, doch Libyen ist nach der Ermordung Gaddafis durch die intelligenten Franzosen der „sicherste“ „Staat“, von dem aus man in die EU gelangen kann. Meist werden die nigerianischen Migranten in Libyen gefasst und im Gefängnis gequält, versklavt und ermordet. Wieso sich Frauen unter den Nigerianern befinden, die alle bis zur gelungenen Schwangerschaft vergewaltigt werden, ist unklar. Böse Zungen behaupten, dass die arabischen Vergewaltiger sich als ihre Ehemänner ausgeben, um in Europa ihrem einträglichen Gewerbe der Prostitution zu frönen. Das würde erklären, warum die „Ehemänner“ auf der Alan Kurdi sich weigern, ihre Frauen alleine ziehen zu lassen. Es darf natürlich auch die Stimme der Liebe sein!

Nach einer gewissen Schamfrist in libyscher Gefangenschaft finden die Nigerianer ein seeuntaugliches Boot, welches Richtung zentralen Mittelmeer driftet. Seitdem es kaum noch Seenotschiffe zwischen Libyen, Malta und Italien gibt, sinkt die Zahl der „Geretteten“. Nicht bekannt ist, ob weniger Migranten die Überfahrt wagen oder mehr Auswanderer im Salzwasser umkommen. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit in der Mitte.

Trotz politischer Uneinigkeit wird einer Handvoll Migranten das Betreten des Heiligen Römischen EU-Bodens gestattet. Schaffen es die Bootsflüchtlinge und ihre Frauen mit Kinder bis nach Deutschland, so haben sie alle ausgesorgt.

Als die Juden Nazi-Deutschland gegen ihren Willen verlassen müssen, fahren sie per Dampfer nach New York, wo man sie abweist und zurück ins KZ schickt. Nach dem verlorenen Krieg profitieren die Nazis davon. Der Vatikan besorgt den richtig getauften Judenmördern falsche Papiere, mit denen sich in Südamerika gut leben lässt. Davon profitieren bis heute auch andere Vergewaltiger, wenn sie den Aufenthalt in der EU erzwingen. Die gutmenschlichen Matrosen im Mittelmeer wollen nichts davon wissen. Sie wollen nur gut sein.

PS:

Die christliche Seefahrt benimmt sich wie Nazis.

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philip.blake

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tantejo

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Spinnchen

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