Der Weltraum. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2015. Dies sind die Abenteuer des… Nein, nicht des Raumschiffs Enterprise. Denn im Jahr 2015 existiert noch kein Raumschiff, das aufbricht um neue Welten zu erforschen, neues Leben, respektive neue Zivilisationen. Gegenwärtig ist die adoleszente Erdbevölkerung noch dazu gezwungen, sich mit Teleskopen, Raumsonden und Raumfähren zufrieden zu geben. Sicher scheint nur zu sein, dass wir nicht alleine sind. Man muss sich das nur mal vorstellen: Galaxien, auch Welteninseln genannt, sind ein Sammelsurium aus Sternen, Gas, Staub und eventuell dunkler Materie. Alleine in unserer Galaxie, der Milchstraße, sollen sich etwa 300Milliarden(!) Sterne tummeln. Von solchen Welteninseln existieren wiederum Milliarden und Abermilliarden, multipliziert man nun die Anzahl derer mit jener deren Sterne, erhält man eine fast schon utopische Unzahl, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kaum vorstellbar ist. Die Frage kann also nicht lauten ob wir alleine sind, sondern wo, beziehungsweise wieviel außerirdische Lebensformen die Unendlichkeit zu bieten hat!

Aber genug der ausschweifenden Faszination für den interstellaren, sowie den intergalaktischen Raum. Beschäftigen wir uns mit Grenzen irdischen Daseins, die, der Spezies Mensch zum Beispiel. In Summe betrachtet, richtet der industriell orientierte Erdenbürger enormen Schaden am blauen Planeten, als auch deren Bewohner an. Leidtragende sind ausnahmslos alle, auch jene, die eigentlich gar nichts dafür können und oft gar nicht wissen, wie ihnen geschieht. Zum Beispiel Naturvölker am Amazonas oder sonst wo, Kinder, Tiere, Pflanzen oder auch Menschen der dritten Welt, die wiederum nichts, außer ein kurzes, grausames Leben besitzen und am Hungertuch nagen. Es besteht kein Zweifel: Die Vielfalt des Lebens ist mehr als nur bedroht! Dieser beispielslosen Zerstörung gilt es gegenwärtig, sowie in Zukunft Grenzen zu setzen, um nicht noch mehr Schaden anzurichten. Jeder einzelne Nutznießer soll in der Verantwortung stehen, kann, soll und muss seinen Umgang mit Natur und Umwelt hinterfragen, gegebenenfalls so manche Gewohnheiten, als auch Tugenden verändern!

Seltsame Tugenden überdenken sollte man übrigens auch in Zeiten zwischenmenschlicher Konflikte, wo Streit, Missachtung oder gar Gewalt im Spiel sind. Viele Wege führen nach Rom, beziehungsweise aus einer Krise! Selbstreflexion, Wertschätzung, Ehrlichkeit und der Wille etwas verändern zu wollen, haben das Zeug, der Schlüssel für ein neues Lebensgefühl zu werden. Ganz gleich, welche Richtung jemand einschlägt- Wichtig ist nur ein Ziel vor Augen, und somit eine Perspektive zu haben. Ein endloses hin-und her ist nicht erstrebenswert, hilft keinem Menschen und setzt Grenzen des Glücks.

Ganz andere Grenzen, nämlich die der Landesgrenzen, können seit der EU-bedingten Öffnung ebendieser nunmehr einfacher überschritten werden. Welche Auswirkungen eine Gemeinschaft europäischer Staaten dennoch haben kann, zeigt sich eindrucksvoll am Beispiel Griechenland. Dreistigkeit kennt hierbei keine Grenzen und eine ebensolche Dreistigkeit könnte sich schon bald in einem neuen Kapitel der Europäischen Union wiederspiegeln-Stichwort TTIP. Mehr will und kann man einfach noch nicht sagen, sondern lediglich eine Vermutung aussprechen, dass uns solche Freihandelsabkommen noch gewaltigen Ärger einbringen könnten. Nämlich dann, wenn plötzlich Cowboys bei Europäischen Gesetzen mitreden wollen, um ihren Gentech-Lobbyismus innerhalb der europäischen Grenzen zu vomieren und sich die Vertreter der EU in die Knie zwingen lassen!

Sehr wichtige Grenzen kann allerdings auch jeder Mensch für sich selbst ausfindig machen. Und zwar in beinahe allen Bereichen des Lebens. Ganz egal ob es sich dabei um Job, Sport, Freizeit, Liebe oder diverse Ansichten handelt, in vielen Sektoren kann man seine persönlichen Grenzen verringern, erweitern, belassen wo sie sind, oder gleich zur Gänze weglassen. Alles kann, nichts muss, soll die Devise lauten, solange sonst niemand davon Schaden nimmt, ist alles erlaubt. Schließlich ist jeder Mensch für sich selbst verantwortlich. Aber Grenzen zu verschieben, beziehungsweise neu zu definieren, bedeutet oftmals sein eigenes Ich näher kennenzulernen und eventuell neue Seiten im Buch des Lebens aufzuschlagen, so kann jeder einzelne sein eigenes Individuum bereichern! Aber hey- Grenzen zu haben bedeutet keineswegs ein „Weichei“ zu sein, diese können ein wohltuendes Gefühl von Sicherheit repräsentieren, in denen man sich geborgen fühlt und Selbstsicherheit erfährt!

Grenzenlos scheint hingegen das Vertrauen in Gebieten des Glaubens und der Wissenschaft zu sein. Paradoxerweise haben beide Seiten eines gemein: Den Glauben! Wenn es um den Glauben an Religionen, Götter, Liebe, Hoffnung oder ähnlichem geht, so ist dieser Glaube auch widerspruchslos ein solcher. Im Bereich der Wissenschaft hingegen wird die Sache schon schwieriger. Jegliches Wissen um uns herum entspringt der Wissenschaft, Forschung und des menschlichen Denkvermögens. Alles, was bisher noch nicht zu 100% entdeckt, erforscht und erdacht wurde existiert zwar in irgendeiner Form, ist aber noch nicht in den Köpfen der Menschheit verankert. Und so bleibt auch der Wissenschaft nichts anderes übrig als alles, was noch nicht, oder noch nicht gänzlich entdeckt und erforscht wurde, respektive erforscht werden konnte, beispielsweise als „an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeitstheorien“ zu präsentieren. Also auch eine Art Glaube, der um Weisheit zu erlangen, stets nach dieser strebt, wenn man so will. Nichtsdestotrotz ist und bleibt die Wissenschaft ein faszinierendes Gebiet, dem wir vieles zu verdanken haben, aus dem stetig fortschreitend gewaltiges Wissen entspringt und noch entspringen wird! Der Glaube als solcher, liegt in der Natur des Menschen, er ist seit jeher ein Anker der persönlichen Seele. Wer also an gar nichts glaubt, ist seelenlos und hoffnungslos in den unendlichen Weiten des Weltraums verloren.

Und so wird die Menschheit noch weiterhin die Grenzen der Grenzen erleben, erforschen und durchschreiten. Wir können dabei in Galaxien vorstoßen, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat…chilis77

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