was der Flüchtlingsstrom eigentlich mit uns macht

Europa war bis vor ca einem Jahr ein Platz, wo der große Teil der Bevölkerung sicher und bequem leben konnte. Wenn man mit dem System mitgegangen ist, so hatten alle ein ungestörtes Wohlstandsleben. Die Politik war Stammtisch Thema. Eigentlich hat es keinen interessiert, was die in Brüssel oder sonst wo machen. Und schon gar keinen, woher und wie das Geld kam. Kritisches Hinterfragen der Umstände in Afghanistan, Zustände in Saudia Arabien, Umweltschutz in Indonesien..........who cares?

Was schert mich meine Umgebung? Kaum mehr als dass man sich beschwert, weil Hund oder Kind zu laut sind, der Griller zu stark raucht oder der Fernseher beim Nachbarn brüllt. Das weitere Umfeld- Bezirk, Bundesland - na schon ganz egal. Hauptsache, es gibt alles zu kaufen und genug zu bespaßen und zu konsumieren.

Das Land - ja da sind wir stolz darauf oder auch nicht. Aber das ganze Land? Die Sportler sollen es gut vertreten, die Sozialleistungen passen ........aber sonst.

Kontinent? Hunger in Afrika? Wo war schnell mal Afrika?...

Links und rechts gab es ein paar "Querulanten" , die gewarnt hatten vor der Verschwendung, dem Konsum und der Ausbeutung kein guter Weg sein können. einstmals- bevor die Machtgier sie erreichte waren die "Grünen" engagierte Vorreiter. Von plasticplanet über Vegetarier - die Gruppe der "STOPP " Rufer war groß.

Die Gier, das persönliche Befinden waren die Parameter der letzten 40 Jahre. Grösser , höher , schneller, stärker......

Der Mensch ist von Geburt an gut, aber die Geschäfte machen ihn schlecht.(Konfuzius)

Nun stören die Flüchtlinge unsere "Kreise".

Wir müssen teilen, wir sind in unseren Möglichkeiten teilweise eingeschränkt.

Wir müssen auf Manches verzichten.

Das Haus wird besser gesichert.

Man geht vielleicht nachts nicht mehr gern allein weg als Frau.

Das Reisen in fremde Länder ist auch stark eingeschränkt.

Das sind wir in Europs nicht gewohnt.

Wir sind eingeschränkt.

Unser Heim

unsere Umgebung

unser Umfeld

unser Land

unser Kontinent - nichts ist mehr wie es war.

Wir haben uns eingesperrt um uns zu schützen.

Und ich kann es verstehen.

Ich gehöre zu denen, die gerne helfen, aber sich nicht gerne verarschen lassen............

Veränderungen sind den meisten Menschen "ungeheuer".

Ich sehe darin aber eine Chance.

die Chance aus diesem System der Benutzung in ein System der wertschätzung zu wechseln.

Dazu brauchen wir alle keine Politiker sein.

Nochmals - manchen vielleicht altmodisch -anmutende Gedanken von Konfuzius:

Wer dem Anstand und der Sitte entsprechend lebt – also der Etikette, den Riten und der Sitte nach – und sich für der Ahnen erinnert, verändert sich allein dadurch zum Guten. Das löst einen Dominoeffekt aus, der auf seine Mitmenschen und schließlich den gesamten Kosmos wirkt, was die eigentliche Urordnung wiederherstellt. Das heißt:

Verhalte ich mich korrekt, ist die Familie in Harmonie.

Wenn die Familien in Harmonie sind, ist es auch das Dorf.

Sind die Dörfer in Harmonie, ist es auch die Provinz.

Sind die Provinzen in Harmonie, dann ist es auch das Reich.

Sind die Reiche in Harmonie, dann ist es auch der Kosmos.

Deswegen soll der Mensch auch stets das Gemeinwesen und das Staatsinteresse im Auge haben.

Es gibt immer was zu tun. Für jeden von uns

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G. Szekatsch

G. Szekatsch bewertete diesen Eintrag 13.03.2016 14:39:33

dietrsek

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gigimannheim

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