Meine frühesten Erinnerungen an Impfungen stammen aus der Schulzeit:

Man stellte sich in einer Reihe auf, lief dann an Arzt/Schwester vorbei, und erhielt den Pieks in den Oberarm.

Aus derselben Spritze.

Nur die Nadel wurde getauscht.

Man war nachhaltiger (keine Wegwerfspritze).

Es gab noch Anweisungen, darauf zu achten, ob sich ein roter Hof um die Einstichstelle bildet, und das war´s.

Später erhielt ich noch Tollwutspritzen, nachdem mich unser Hund gebissen hatte.

Die gab´s mitten in die Brust, was nicht so lustig war, aber danach gab es ein Eis.

Danach hatte ich nichts mehr mit Impfungen zu tun, bis zu meinem Grundwehrdienst, als man feststellte, daß mein Tetanusschutz abgelaufen war.

Seither habe ich diese Tetanus-Auffrischung alle zehn Jahre meistens dazu benutzt, mich bei einem neuen Hausarzt anzumelden.

Vor ein paar Jahren las ich dann, im Zusammenhang mit der Grippeschutzimpfung, über Herdenimmunität:

Du läßt dich impfen, bist gegen die Grippe immun, und gibst dadurch das Virus nicht mehr an andere weiter, welche vielleicht empfindlicher sind.

In einer Gesellschaft, in der ein Virus kursiert, bildest du eine zusätzliche Barriere, welche das Virus an der weiteren Ausbreitung hindert.

Auch wenn ich es gesundheitlich und altersmäßig nicht nötig hatte, war dies der Grund, weshalb ich anfing, mich bei den jährlichen Betriebs-Influenza-Impfaktionen pieksen zu lassen.

Inzwischen ist dieser einfache Glaube an die Herdenimmunität etwas erschüttert, aber dazu vielleicht später noch was.

Man sieht hier:

Bis zu meinen späten Vierzigern war mein Wissen zu Impfungen fast Null.

Das Wirkprinzip "abgeschwächte/tote Erreger trainieren Immunsystem" war mir bekannt, und das war´s.

Das hat sich mit Corona geändert:

2020 gab´s ja noch keine Impfungen, und so habe ich mich erst mit Maske, Abstand, etc. beschäftigt.

Als es noch kaum Masken gab, habe ich welche aus Küchenhandtüchern gebastelt, und dabei den "Papiertüten"-Effekt entdeckt:

Je voluminöser die Maske (s. Pestmaske), desto mehr ausgeatmetes CO2 bleibt darin hängen, und desto mehr eigenes CO2 atmest du wieder ein.

Als dann die ersten MNS in der Landschaft herumlagen, habe ich eine mitgenommen, und daheim in die Waschmaschine gesteckt.

Seither wasche ich alle paar Monate ca. 50 MNS, und benutzte sie im Wechsel.

Das Thema "Impfungen" kam in dieser Zeit nur einmal auf den Plan:

Ein Versuch in Korea, bei dem die Luft aus einem Käfig mit infizierten Frettchen in einen anderen Käfig mit nichtinfizierten geleitet wurde, ergab Virenteile im Kot der nichtinfizierten.

Das brachte mich auf die Idee, daß solche "virale Luft" vielleicht als eine Art Impfung wirken könnte, und auch, daß die Desinfektion ganzer Straßenzüge eine Schnapsidee ist, weil sie eine "natürliche Immunisierung" verhindert.

Als dann die ersten Impfstoffe zugelassen wurden, ging es um die Priorisierung, und ich erwartete für mich selbst, erst zur Wintersaison 2021 an der Reihe zu sein.

Ich erwartete allerdings auch, daß mit der Impfung der "Vulnerablen" die C-Maßnahmen enden würden, weil die Todeszahlen in D sich hauptsächlich in der Altersgruppe 60+ befinden.

Die Impfkampagne lief ja dann doch schneller als gedacht.

Es sind momentan in D ca 65% der Bevölkerung geimpft.

Bei den Influenzaimpfungen kam man lediglich auf 10 -15%.

Leider ging es während der Impfkampagne auch mit der Agitation gegen jegliche Art von Impfkritik los, und daraus erwuchs dann für mich die Notwendigkeit, mich mit der Kritik, bzw. den Impfungen selbst, auseinanderzusetzen.

Grundsätzlich gibt es die Kritik am Impfen an sich, und dann noch die Kritik an der neuen RNA-Impftechnik.

Zum ersteren:

Ich gehöre nicht zu den Esotherikern, und halte die Impfung an sich für nützlich, aber mußte mich gleichzeitig denjenigen entgegenstellen, welche das Immunsystem schlechtreden, weil ein starkes Immunsystem ein "unverdientes Privileg" sei.

Seit Ostern 2021 setze ich mich mit der ganzen Problematik auf "Zwitscher" auseinander, und dort ist das Ganze extrem politisiert:

Jegliche Kritik an Impfung oder Pandemie-Maßnahmen wird automatisch mit Rechtsextremismus, Trump, etc. gleichgesetzt, und entsprechend polemisch, hypermoralisch, und én masse, fertiggemacht.

Zu der RNA-Impftechnik:

Die herkömmlichen Impfstoffe bestehen aus Bröckchen von zerstörten Viren, welche das Immunsystem bekämpft, und dabei darauf trainiert wird, auch ein echtes, komplettes Virus - im Fall einer späteren Infektion - zu bekämpfen.

Die RNA-Impfstoffe bringen lediglich den Bauplan für ein Virusteilchen (Spike-Protein) in die Zelle, und die Zelle selber stellt dann erst die Spike-Proteine her, auf welche das Immunsystem reagiert.

Da dies dem Vorgang bei einer normalen Virus-Infektion (Virus gelangt in Körper, und wird von den eigenen Zellen vervielfältigt) stärker ähnelt, als bei herkömmlichen Impfstoffen (Bröckchen, auf die das Immunsystem direkt reagiert), scheint es mir auch logisch, daß dadurch die Wirksamkeit enorm gesteigert wird.

Das Immunsystem erkennt nach einer RNA-Impfung nicht bloß das Virus selbst, sondern auch die virenreplizierenden eigenen Zellen.

Andererseits könnte man auch sagen, daß die herkömmliche Impfung eher der natürlichen Immunisierung durch Kontakt mit harmlosen Virenbestandteilen aus der Umgebung (Korea-Frettchen-Versuch) ähnelt.

Zusammengefasst:

Natürliche Immunisierung = Immunsystem trainiert über Kontakt mit Virenteilen aus der Umgebung, was relativ lange dauert

Herkömmliche Impfung = natürliche Immunisierung, aber etwas schneller

RNA-Impfung = hohe Immunisierung innerhalb von 2 Wochen

.

Die allgemeinen Bedenken dabei sind:

1. RNA-Impfungen sind Genimpfungen, und können unvorgesehene genetische Folgen haben.

Meines Wissens:

mRNA-Impfung (Biontech+Moderna) enthält ein Stückchen Corona-RNA, mit dem Bauplan des Corona-Spikeproteins, welches in eine Nanolipid-Blase gehüllt ist, damit es vom Immunsystem nicht zerstört wird, bevor es in eine Zelle gelangt.

Einmal in der Zelle, setzt diese den Bauplan um, und stellt Spikes her, welche sich an der Zelloberfläche nach außen stülpen, und diese wie ein C-Virus aussehen lassen.

Die Menge ist begrenzt, der Bauplan selber wird nicht vervielfältigt, und was daneben geht, wird vom Körper zersetzt.

Das Zeug ist nach zwei Wochen weg, und hinterläßt (hoffentlich) ein Immunsystem, welches im Falle einer Covid-Infektion Sars-Cov-2 erkennt und bekämpft.

Witzigerweise richten sich die Bedenken überwiegend gegen die mRNA-Impfstoffe, während die Vektorimpfstoffe (Astra, Johnson, Sputnik) eigentlich DNA-Impfstoffe sind.

Ich dachte bis vor kurzem, der einzige Unterschied zwischen mRNA-Impfstoffen und Vektorimpfstoffen liege in der Transportmethode:

Während im einen Fall der Bauplan in einer Nanolipid-Blase zur Zelle gebracht wird, hat man im anderen Fall den Bauplan an ein harmloses Vektorvirus gehängt.

Bei den Vektorviren wird jedoch nicht ein Stück RNA, welches den Bauplan enthält, angehängt, sondern es ist ein Stück DNA.

Diese DNA muß nicht bloß in die Zelle gelangen, sondern in den Zellkern, wo sie dann in RNA umgewandelt wird, welche dann, wie bei den mRNA-Impfstoffen, den Bauplan umsetzt, Spikes produziert, etc.

Als Laie kann ich keinen Bhakdi oder Wodarg widerlegen, aber werde skeptisch, wenn von "gottgegebenen" Teilen des Immunsystems gesprochen wird.

Ich könnte mir vorstellen, daß die größten Bedenken gegen die RNA-Impftechnik in dem großen Mißbrauchs-Potential dieser Technik wurzeln.

Die Technik kann viel Gutes bringen (Krebs, Malaria), aber theoretisch auch als Bio-Waffe eingesetzt werden.

Die Wahrscheinlichkeit, daß dies im großen Maßstab mal geschieht ist jedoch verschwindend gering, und daher vernachlässigbar.

2. Die RNA-Impfstoffe wurden nicht 10 Jahre lang getestet, und könnten daher unbekannte Langzeitfolgen haben ( #Kimmich ).

Der RKI-Antwort

"Nebenwirkungen, die unerwartet & erst lange nach der Impfung auftreten, sind bisher bei keiner Impfung beobachtet worden & sind auch bei den #COVID19-Impfstoffen nicht zu erwarten."

Mußte ich das entgegenstellen:

"sind bisher bei keiner Impfung beobachtet worden"

Hmm, wieviele der bisherigen Impfungen waren mRNA-/DNA-Impfungen?

.

Die Leut' zu ver...äppeln, wird die Impfbereitschaft nicht erhöhen."

Und auch das hier

"Wenn die Antwort an den Bedenken d Menschen vorbeigeht, wird die Wiederholung diese auch nicht zerstreuen."

.

Meine Ur-Reaktion auf die 10-Jahres-Sache war:

Dies ist ein Notfall, und daher ist es nur richtig, daß man auch Impfstoffe benutzt, welche nicht 10 Jahre ausgetestet wurden.

Wie sahen denn diese 10 Jahre Testzeit bei den herkömmlichen Impfstoffen aus?

In diesen 10 Jahren hat man diese Impfstoffe an freiwilligen Versuchsteilnehmern irgendwo auf der Welt eingesetzt, wo die entsprechende Krankheit gerade grassierte.

So hat man im Laufe der Jahre mal hier zigtausend und da zigtausend geimpft, und dadurch Erfahrungen mit unterschiedlichen Arten von Immunsystemen gemacht, und auch seltenere Nebenwirkungen entdeckt.

Insgesamt dürften in diesen 10 Jahren weniger als 10 Mio Versuche zusammengekommen sein.

Momentan sind weltweit schon einige Milliarden "Versuche" zusammengekommen, und somit dürften die Nebenwirkungserfahrungen bei den Corona-Impfstoffen um einiges umfangreicher sein, als bei den 10-Jahres-Versuchen der herkömmlichen Impfstoffe.

Daraus dürfte auch die höhere Zahl an Nebenwirkungen resultieren.

Wären die bisherigen Impfstoffe, statt in kleinen Dosen über zehn Jahre verteilt, ebenfalls in einer Milliardendose innerhalb eines Jahres getestet worden, hätten sich vermutlich ebenfalls so viele Nebenwirkungen gezeigt.

Und wer jetzt glaubt, eine solche Anzahl an Nebenwirkungen sei inakzeptabel, sollte sich vor Augen führen, daß die Todeszahl von 95.000 unter Pandemie-Beschränkungen geschahen, während die infizierte Dunkelziffer bei 5-10 Mio lag.

Da man die Beschränkungen nicht ewig aufrechterhalten kann, kommt man um ein Laufenlassen nicht herum, und hätte dann, ohne Impfung, bei einer Dunkelziffer von 83 Mio, entsprechend eine Todeszahl von einer Million, und einige Millionen schwere Verläufe mit Langzeitfolgen.

.

Eine etwas wissenschaftlichere Sicht auf die Langzeitfolgen findet man auch hier.

3. Es wird teilweise befürchtet, daß das Immunsystem überreagiert, und teilweise auch, daß das Immunsystem allgemein in der Funktion gestört wird.

Ich bin zwar keiner von Bhakdi´s Followern, aber habe mir auch zwischendurch mal was von ihm reingezogen.

Als Laie habe ich es nicht so mit den Feinheiten des Immunsystems, aber es blieb dennoch eine Frage hängen:

Wenn das Immunsystem durch RNA-Impfungen bereits darauf gedrillt ist, Corona-replizierende Zellen zu erkennen, was geschieht, wenn man sich nochmal mit RNA impfen läßt?

Die RNA-Impfung bewirkt die Spike-Produktion in der Zelle, und das gedrillte Immunsystem greift sofort die Zelle an?

Einerseits würde dasselbe geschehen, wenn ich mich nach der RNA-Impfung mit C infiziere, und daher sollte es kein Problem sein.

Andererseits wäre es ein Problem, wenn die dritte RNA-Impfung zufällig in einem Blutgefäß landet, und sich die Spike-produzierende Zelle aufgrunddessen irgendwo in, oder beim, Herzen befindet, und dort vom Immunsystem angegriffen wird.

Dagegen könnte das Aspirieren beim Impfen helfen, so wie es in Dänemark für C-Impfungen vorgeschrieben wird.

In Honkong wurde ein entsprechender Versuch an Mäusen durchgeführt.

.

Nun ja, für mich selber sehe ich es eher so:

Was mich nicht umbringt, macht mich härter.

Das Problem ist für mich eher, daß momentan allen die C-Impfung, wenn auch indirekt, aufgezwungen wird, ungeachtet der persönlichen immunologischen Befindlichkeit, und auch ungeachtet des epidemiologischen Nutzens.

Momentan empört sich die Öffentlichkeit, bzw. die öffentliche Zivilgesellschaft über einen C-Ausbruch in einem Altenheim, wo 8 Bewohner starben, und gleichzeitig nur die Hälfte der Belegschaft geimpft ist.

Gleichzeitig kam gestern die Meldung, daß nach einer englischen Studie Geimpfte fast gleich infektiös sein können, wie Ungeimpfte.

Der Tenor der "öffentlichen Zivilgesellschaft" darauf:

"Die 50% ungeimpften Pfleger sind schuld an diesen Toten."

Auch wenn ich es für mich selber als Frage der Ehre ansehen würde, mich in solch einem Beruf zu impfen, muß ich auf diese Deutungsweise unserer "öffentlichen Zivilgesellschaft" sagen:

Auch wenn 100% der Belegschaft geimpft gewesen wären, hätte es vermutlich diese Todesfälle ebenfalls gegeben.

Die richtige Lehre aus diesem Vorfall lautet daher nicht, daß die Belegschaft zum Impfen gezwungen werden muß, sondern daß sich jeder, der aufgrund von Alter oder anderen Umständen empfindlich für Corona ist, selber durch Impfung, oder - wenn nicht möglich - durch eigenständiges Maskentragen, etc. schützen sollte.

Das Prinzip der Herdenimmunität funktioniert mit einer nichtsterilen Impfwirkung (= Geimpfte können sich selber infizieren, und auch die Infektion an andere weitergeben) nicht.

Die vier geimpften Pfleger rund um den ungeimpften Altenheimbewohner können genauso infektiös sein, wie wenn sie ungeimpft wären.

Vor allem nach der Einführung der G-Politik ist es doch so, daß eher die Geimpften sich unmaskiert in großen Menschenansammlungen bewegen, und daher eine höhere Wahrscheinlichkeit besteht, daß sie sich was einfangen, als bei Menschen, die dort gar nicht reindürfen.

Durch ihr Beharren auf der Herdenimmunität bewirkt die Politik/Zivilgesellschaft, daß einerseits der Eigenschutz vernachlässigt wird, und andererseits beim Fremdschutz ein fatales Vertrauen in die Impfung entsteht.

Dabei ist es doch so, daß Herdenimmunität rein logisch nie existieren kann:

Selbst wenn man eine Impfung hätte, welche steril wirken würde, ist die Wirkung, sowohl der alten, als auch der neuen, Impftechniken von dem individuellen Immunsystem des jeweiligen Geimpften abhängig.

Starke Immunsysteme geben starke Impfwirkungen und schwache Immunsysteme geben schwache Impfwirkungen.

Deswegen wird ja momentan den älteren zu der sogenannten Booster-Impfung geraten.

Ihre Impfung liegt schon lange zurück, und die Impfwirkung war von Anfang an eher im schwächeren Bereich.

Problematisch ist aber, daß ungetestete Immunsysteme eben auch schwach sein können, und somit kann es zwischen den vielen geimpften "Herdenschützern" eben auch viele geben, welche eine schwache Impfwirkung haben, und daher das Virus dennoch weitergeben.

Wie oben gesagt:

Zweifel an der Herdenimmunität

Und hier schließe ich denn mit meinem Outing:

Ich bin selber geimpft!

Puh, jetzt ist es raus.

Im Juni hatte ich zunächst auf die Betriebsimpfung verzichtet, aus politischem Protest, um meine Mutter zu beruhigen, und weil ich mir sagte, daß andere den Stoff dringender wollen.

Anfang Juli bin ich dann nach der Arbeit bei einem mobilen Impftermin in meinem Wohnviertel vorbeigefahren, weil ich sehen wollte, wie es ankommt.

War nicht viel los, und man hat die Passanten angesprochen.

Ich habe meine Einkäufe erledigt, und auf dem Rückweg sagte ich dann:

Ach, was solls.

Meinen Protest merkt eh niemand, weil ich kaum ausgehe, und es kann nicht schaden, wenn ich meinem Immunsystem auf die Sprünge helfe.

Auf Beratung habe ich verzichtet, weil zumindest die Zwitscherärzte eh ein ideologisch verblendeter Haufen sind, und ich mir keine nützlichen Informationen von der stummen Beisitzerin erwartete.

Es war Montag, es gab Johnson, fühlte sich etwas voluminös an, und ich hatte keinerlei Nebenwirkungen.

Am Donnerstag bin ich zum Blutspenden gegangen, und hatte auch keinerlei Probleme.

Momentan wird zwar Johnson-Impflingen zum Boostern geraten, aber die Pfeiffen stützen diesen Rat lediglich auf die relativ hohe Zahl von Impfdurchbrüchen, ohne sich darum zu kümmern, daß Johnson vermutlich eher in den Armen von Freiheits-Impflingen gelandet ist.

Die höhere Zahl an Johnson-Impfdurchbrüchen könnte also durchaus auch am Verhalten der Impflinge liegen, und weniger am Impfstoff.

Daher warte ich erstmal ab, entweder auf eine aktualisierte Delta-RNA-Impfung, die Valneva-Impfung, oder einen Arzt, der sich tatsächlich mit meinem individuellen Immunsystem auseinandersetzt, statt mich nach Schema F abzuhaken.

Mein Vater hat seine zweite Anfang April erhalten, und daher wäre es bei ihm jetzt vielleicht Zeit, daß er sich für die kommende Wintersaison impfen läßt.

Kann daran liegen, daß ich mich schon ein paar Jahre gegen Influenza impfen lasse, aber das Gerede von Wellen und Boostern finde ich nicht besonders hilfreich.

Covid ist eben auch saisonal wie Influenza, und daher auch die Impfung vor der jeweiligen Erkältungssaison nötig.

Letztes Jahr gab es dafür den Impfstoff noch nicht, und daher wurde mitten im Winter geimpft.

Schaden dürfte es nicht.

In der Influenza-Saison 2017/18 konnte ich im Herbst erkältungsbedingt nicht, was sich dann als Glücksfall herausstellte, weil ich bei einer zweiten Aktion im Februar den 4-fach-Impfstoff erhielt, der auch den damals kursierenden Influenza-Strang enthielt.

Ich halte Impfungen grundsätzlich für nützlich, aber den Zwang - den es angeblich nicht gibt - für kontraproduktiv, sowohl in gesellschaftlicher Hinsicht, als auch in Hinsicht auf die Entstehung von impfresistenten Viren-Varianten.

Leider wurde im Laufe dieser Pandemie alles derart politisiert, daß man nicht mehr weiß, wem man noch trauen kann.

Das Schreiben hilft mir, sowohl zu neuen Erkenntnissen (die Erkenntnis, daß die C-Impfung inzwischen mehr Erfahrung beinhaltet, als 10 Jahre Influenza-Forschung, ist hier gewachsen), als auch über die gelegentlichen emotionalen Tiefs.

Dies ist etwas länger geworden, als antizipiert, und wer es geschafft hat bis hierher durchzuhalten, der hat hoffentlich etwas daraus gewonnen.

Ansonsten entschuldige ich mich für die verschwendete Zeit, und wünsche allen eine gesunde Zeit bis jenseits von Corona.

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