QUO VADIS DEUTSCHLANDđ©đȘ, Heimat der Dichter und Denker, Du Vaterland meiner MutterspracheâŠ
Heiko Hubertus
Wohin der Weg? đ€In dĂŒstâre ferne Stunde? Eine sprachliche Hochkultur, zum Untergang verdammt...
Doch warum geht all das Deutsche vor die Hunde? Warum wird nun die Sprachkultur verbannt?
Einem undankbaren Zeitgeist geschuldet?
Nun jaâŠ
Zum einen ist dies natĂŒrlich dem, ĂŒber sieben Jahrzehnte stetig wachsenden Einfluss amerikanischer und englischer Pop-Kultur, in nicht geringem MaĂe, in Form von teils völlig falsch verwendeter Anglizismen oder einer Pseudo-Verenglischung in der Deutschen Sprache geschuldet (wie etwa das lĂ€cherliche Wortkunstrukt âHandyâ, welches ein Brite nie fĂŒr sein Mobile-Phone gebrauchen wĂŒrde, aber es doch sooo schön "english" klingt).
Zum anderen aber auch dem babylonischen Sprach-Wirrwarr einer ungezĂŒgelten Multikulti-Geschellschaft ohne âLeitkulturâ, da die Forderung nach einer solchen dem linken Mainstream als âchauvinistischâ gilt.
"Entsinnung" der Worte
Und so ist es eben vor allem gerade diese gezielte Sprachzersetzung linker Ideologengen, die uns sukzessive unserer sprachlichen Heimat beraubt.
đ§BezĂŒglich der Deutschen Sprache (aber auch Sprache im allgemeinen) und der Neu-Definition von Begrifflichkeit (Ich nennen dies âEntsinnung der Worteâ!) sollte man unbedingt George Orwells Buch â1984â gelesen haben!
Insbesondere die dort beschriebene Thematik des sogenannten âNeusprechsâ!
Denn es passiert nicht einfach so, dass Begriffe aus ihrem Zusammenhang gerissen werden, um - mit auf linksgedrehter Sinn-QualitÀt - in anderem (oft entgegengesetztem) Kontext wieder abgesondert werden!
Nein!
Kein natĂŒrlicher Sprachwandel, sondern gezieltes "Auf-Links-Drehen"!
âïžDas geschieht bewusst!
Das sieht man nicht nur bei solchen Offensichtlichkeiten, wie der heute ĂŒblichen inflationĂ€ren und relativistischen Verwendung des Wortes âNaziâ, oder der ins negativ verschobene QualitĂ€t des eigentlich neutralen Begriffes âVerschwörungstheoretikerâ, sondern eben auch in Form der Angriffe auf die Deutsche Sprache durch all jene Gender-Wahnsinnigen, welche stetig auf vermeintliche Gleichheit aus sein wollen, diese aber durch geradezu extremistische Weise, mittels einer immer wieder vorgeschĂŒtzten âDiversitĂ€tâ zu unterstreichen suchen, was aber de facto eine solche Gleichheit konterkariert (auf letztgenannte Genderisten könnte ich gewiss noch ausfĂŒhrlicher eingehen, aber diese Themas linksideologischen Wahns bedarf eines eigenen Beitrags!)
âNeudeutschâ (auch so ein Wort welches 1. verdeutlicht, dass man sich zur jeweiligen Sache, frĂŒher sicherlich ganz anders geĂ€uĂert hĂ€tte und dass es sich 2. heutzutage in der Regel gar nicht mehr um Deutsche Begriffe, sondern Anglizismen handelt) spricht man offiziell von âWordingâ oder auch âFramingâ!
đ€·ââïžAber wenigstens steht man dazu, wenngleich doch sehr zurĂŒckhalten und durch eben die Nutzung jenes Neusprechs verklausuliert!
Nur "Politisch korrekt" oder tasÀchlich korrekt?
đ§Hinzu kommt dann noch die sogenannte âpolitical correctnessâ, ein vom Volk fĂŒrs Volk scheinbar selbstauferlegte Zensur, welche bei sprachlichen Vergehen nicht nur HĂ€me und SchmĂ€hungen, sondern Denunziation und Diskriminierung, bis hin zur gesellschaftlichen, wie beruflichen Ausgrenzung nach sich ziehen kann!
WĂ€hrend also unsere, von den Verantwortlichen stiefmĂŒtterlich behandelte Sprachkultur zusehens verkommt, pflegt und fördert man gleichzeitig eine degoutante Denunziationskultur.
Und obwohl âpolitcal correctnessâ einen ausschlieĂlich euphemistischen, beschönigenden Charakter hat, findet man sich unweigerlich am Pranger, sollte man die Regeln des Schönredens einmal nicht beherzigen!
Da sie auf den ersten Blick als selbstauferlegt erscheint, könnte man meinen, dass es sich bei âpolitical correctnessâ tatsĂ€chlich um Selbstzensur des vermeintlich mĂŒndigen BĂŒrgers handele...
đ€·ââïžEin Trugschluss!
âïžDenn die âpcâ ist inzwischen DAS Mittel der Zensur ĂŒberhaupt und wird mittels medialer Befeuerung aus allen Rohren, gezielt gesteuert!
Ja, sogar in diesem Begriff âpolitical correctnessâ selbst wird man der Mechanismen des Neusprechs gewahr: Denn, was als politisch korrekt gilt, ist mitunter alles andere als korrekt im Sinne von "richtig"!
Im Gegenteil: Das Wort âkorrektâ bezeichnet einen Zustand oder Sachverhalt, welcher laut Duden "richtig, einwandfrei " ist!
âïžSoviel Korrektheit lĂ€sst die euphemistische âpolitical correctnessâ aber oftmals leider gar nicht zu!
Ist sie doch in ihrer spezifischen Art eine beschönigende, alles Negative negierende Haltung, die fĂŒr sich das "nur nicht verletzen" in Anspruch nimmt und als oberste PrĂ€misse ansieht!
Und dies eben zum Leidwesen und auf Kosten der Wahrheit, noch vor dem Anspruch auf wahre, inhaltliche Korrektheit!
Dies liegt aber ja schon im Begriff selbst begrĂŒndet:
HeiĂt âpolitical correctnessâ ja nicht mehr und nicht weniger als, eine Korrektheit, welche sich nicht auf den Wahrheitsgehalt an sich, sondern ausschlieĂlich auf die möglichst unangreifbare "politische" Verwendbarkeit bezieht!
Bedeutet also eine zweckerfĂŒllende und keinesfalls dem Anspruch einer völligen Wahrheit genĂŒgende "Korrektheitâ, welche eigentlich grundsĂ€tzlich in AnfĂŒhrungszeichen zu setzen wĂ€re!
Diese, ihr zugrunde liegende Relativierung tritt allerdings im Alltagsleben völlig in den Hintergrund, denn wer hier politisch unkorrekt agiert, stellt sich quasi selber ins Eck!
Dies um so mehr, wenn man diese Auflehnung gegen derlei Zensur auch noch öffentlich betreibt - ja - ihr gar mit echter, inhaltlicher Korrektheit entgegenwirkt!
Die GeiĂel der Wahrheit
Warum?
đ€Warum funktioniert dieser perfide GeiĂel der Wahrheit so schonungslos gut?
Weil alle mitmachen!
Und so fĂŒgt sich eine Derbnis zur anderen, die Mechanismen greifen, die sprachlich auf Linie zurecht-artikulierten Einheitsmenschen leisten pflichtbewusst unterwĂŒrfigst ihren Dienst - dem ins Getriebe integrierten ZahnrĂ€dchen gleich - und die linke Sprachpolizei natĂŒrlich tut ihr subversives Ăbriges, in dem sie kurzerhand Begriffe wie âRasseâ etc. aus der Deutschen Sprache tilgen lĂ€sst und im Ausgleich den Einzug des unsĂ€glichen Wortes âVolkstodâ in den Duden feiert!
âïžEs geschieht ganz subtile aber gezielt Tag fĂŒr Tag!
Denn:
âïžWer die Sprache beherrscht (und sie zu manipulieren weiĂ), ist in der Lage, ĂŒber nichts weniger als die Entwicklung und natĂŒrlich auch ĂŒber den kulturrelevanten Erhalt oder aber den weltgeschichtlichen Abgang einer Gesellschaft und ihrer Kultur zu entscheiden!
Die Sprache ist nunmal DAS Medium, um den Status Quo zu erklÀren, den Ist-Zustand der Gesellschaft, der Politik etc. festzuhalten
Und wenn ein solcher Status nicht gerade fĂŒr die Eignung der Obrigkeit spricht und zu deren Heroisierung taugt, mĂŒssen neue Begrifflichkeiten her, um den Ist-Zustand zwar zu benennen, aber nicht ausfĂŒhrlich zu beleuchten!
Und dann ist die Lage eben plötzlich nicht âbedrĂŒckend kritisch oder besorgniserregendâ, sondern âsuboptimalâ!
đ€·ââïžKlingt nett und alle sind beruhig!
Die KampfeinsĂ€tze Deutscher Soldaten im Ausland, bei denen die âSicherheitsinteressen Deutschlands geschĂŒtztâ werden, nennt man nicht etwa Krieg (böses Wort) sondern âfriedenserhaltende MaĂnahmenâ (gutes Wort).
Wer sich in dieser Schlacht der Wort erdreiste, das Kind bzw. den Krieg beim Namen zu nenne, hat mit Konsequenzen zu rechnen, wie einst der Verteidigungsminister a.D. zu Guttenberg oder der Alt-BundesprĂ€sident Köhler, welche beide ihren Hut nehmen durften und ihren Platz einem neusprech-gewandterem Nachfolger ĂŒberlassen mussten.
"Sprachlose" Zukunft
âïžđ§Ăberdies ist es möglich - wie oben schon erwĂ€hnt - durch die gezielte Entsinnung und Zersetzung der Sprache, ein ganzes Volk kollektiv seiner Kultur und damit nicht nur seiner Geschichte, sondern seine Volksseele zu berauben!
Wer die Sprache beherrscht, beherrscht ja schlieĂlich nicht nur den Status-Quo, die Gegenwart und ihre historische EinordnungâŠ
Nein!
âïžWer ĂŒber die Sprache herrscht, beherrscht die Geschichte, indem er diese in passender âDialektikâ, in agenda-konformem Framing festhĂ€lt und sie fĂŒr die Kritiker kommender Generationen, ohne jegliche AngriffsflĂ€che archivieren kann.
Und wie Orwell bekanntlich sagte: âWER die VERGANGENHEIT KONTROLLIERT, KONTROLLIERT DIE ZUKUNFT; WER DIE GEGENWART KONTROLLIERT, KONTROLLIERT DIE VERGANGENHEIT.â
Die Vergangenheit haben wir bereits verloren und bekanntlich ist nichts so vergĂ€nglich, wie die Gegenwart. Daher betrĂŒbt mich die Aussicht auf eine bereits verlorene, weil âsprachloseâ Zukunft.