Heirat zwischen Blutsverwandten ist ein kulturelles Problem!!!

Vorab ich zitiere nicht von einer bösen rechten Seite wie Pegida oder der AfD sondern aus dem Deutschen Ärzteblatt, welchem kein vernünftiger Mensch rechtsradikales Gedankengut unterstellen würde.

Was bisher kaum bekannt ist, ist der Umstand, dass 4 von 5 Ehen in Pakistan am Land zwischen Blutsverwandten geschlossen werden mit dem Resultat, dass es in vielen dieser Familien behinderte Kinder gibt.

Die Kinder leiden unter verschiedenen Einschränkungen von Seh- bzw. Hörbehinderung bis Muskeldystrophien, Down-Syndrom uvm. wobei die Eltern aber auch die Gesellschaft dies als "von Gott bestimmt" zur Kenntnis nehmen.

Nur ist so etwas nicht von Gott bestimmt sondern vielmehr ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind unter Defekten leidet um das 4 bis 6-fache höher, wenn die Eltern blutsverwandt sind. Das ist ein wissenschaftlich nachweisbares Faktum.

Die Heirat unter Blutsverwandten hat nicht nur in Pakistan Tradition sondern ist auch in der Türkei, in Sri Lanka, Tunesien oder Ländern des Nahen Ostens weit verbreitet.

Mit der Massenmigration haben wir natürlich auch diese Tradition und ihre wirtschaftlichen und gesundheitlichen Auswirkungen importiert womit es meines Erachtens mehr als überfällig ist auch darüber einmal ohne Scheuklappen zu diskutieren und auch ob die Heirat unter Blutsverwandten als Teil unserer modernen Gesellschaft zu betrachten bzw. mit dieser vereinbar ist.

Ein nachdenklicher

Robert Cvrkal

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