Bildmontage von Manfred Breitenberger

Bis zur deutschen Kapitulation am 8. Mai 1945 ermordete Nazideutschland mit Hitlers willigen Vollstreckern fabrikmäßig sechs Millionen Juden unter anderem in Konzentrations- und Vernichtungslagern, wie beispielsweise Auschwitz-Birkenau, Treblinka, Sobibor oder Majdanek. Adolf Eichmann war der Organisator für die Vertreibung und Deportation der Juden. Ich seinem argentinischen Exil berichtete Eichmann zerknirscht dem holländischen SS-Reporter Willem Sassen: “Ich muss Ihnen ganz ehrlich sagen, hätten wir von den 10,3 Millionen Juden, die Korherr ausgewiesen hat, wie wir jetzt wissen, 10,3 Millionen Juden getötet, dann wäre ich befriedigt und würde sagen, gut, wir haben einen Feind vernichtet.“

Mit dem Sieg der islamischen Revolution im Iran 1979 könnten Adolf Eichmanns Vernichtungsträume zur Realität werden. Der Iran ist ein faschistischer Gottesstaat, dessen Repräsentanten seit 1979 beinahe täglich zur Vernichtung Israels aufrufen. Beispielshalber im Jahr 2000 meinte der „gemäßigte“ iranische Präsident Rafsanjani in einer Freitagspredigt: „Wenn eines Tages, eines natürlich äußerst bedeutenden Tages, die islamische Welt mit Waffen ausgerüstet sein wird, über welche Israel schon heute verfügt, dann wird die imperialistische Strategie in eine Sackgasse geraten, denn die Anwendung auch nur einer Atombombe in Israel wird es vom Angesicht der Erde tilgen, während die islamische Welt lediglich Schaden erleiden wird.“ Der aktuell mächtigste Mann des Irans, Ali Chamenei, halluzinierte mehrfach vom „Krebsgeschwür Israel“ das aus der "Region herausgerissen werden muss.“ Jedes Jahr findet in Teheran und weltweit der antisemitische al-Quds-Tag statt, an dem zur Vernichtung Israels aufgerufen wird. In Teheran haben letztes Jahr eine Million Menschen daran teilgenommen, darunter auch der in Europa als "gemäßigt" geltende Präsident Hassan Rouhani.

Seit der islamischen Revolution wurden und werden im Iran Oppositionelle tausendfach gefoltert und hingerichtet. Durch die Scharia "legitimiert" wird die iranische Bevölkerung terrorisiert. Frauen werden dazu gezwungen in der Öffentlichkeit ein Kopftuch zu tragen und Zuwiderhandlungen werden mit Gefängnis oder Peitschenhieben bestraft. „Ehebrecherinnen“ werden im Iran gesteinigt und Homosexuelle, gleich welchen Alters an Baukränen erhängt. Frauen sind im Iran ohnehin Menschen zweiter Klasse. Der Iran unterstützt die Terrorbanden und Regime der Hamas, der Hisbollah bis zu Syriens Massenmörder Assad. Der Iran leugnet den Holocaust und für sein oberstes Ziel, der Vernichtung Israels benötigt der Iran eben die Atombombe.

Unter Barak Obama kam es 2015 zum sogenannten Atomdeal mit dem Iran. Für 15 Jahre sollte der Iran seine Urananreicherung reduzieren um dafür als Gegenleistung mit der Aufhebung der westlichen Sanktionen belohnt zu werden. Wie faul der „Deal“ schon immer war, wurde im Laufe der Zeit immer offensichtlicher. Donald Trump begründete am 8. Mai seine Entscheidung das „Abkommen“ zu kündigen und die Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft treten zu lassen unter anderem: "Das iranische Regime ist der führende staatliche Sponsor des Terrors. Es exportiert gefährliche Raketen, schürt Konflikte im gesamten Nahen Osten und unterstützt terroristische Vertreter und Milizen wie die Hisbollah, die Hamas, die Taliban und die Al-Qaida. (...)

Theoretisch sollte der sogenannte „Iran-Deal“ die Vereinigten Staaten und unsere Verbündeten vor dem Wahnsinn einer iranischen Atombombe schützen, einer Waffe, die nur das Überleben des iranischen Regimes sichern wird. Tatsächlich erlaubte das Abkommen dem Iran, die Anreicherung von Uran fortzusetzen und – im Laufe der Zeit – an den Rand einer nuklearen Anwendung zu gelangen. Das Abkommen hob lähmende Wirtschaftssanktionen gegen den Iran im Austausch für sehr schwache Grenzen der nuklearen Aktivitäten des Regimes auf – und setzte keine Grenzen für sein anderes bösartiges Verhalten, einschließlich seiner finsteren Aktivitäten in Syrien, im Jemen und an anderen Orten auf der ganzen Welt. (...)

Im Mittelpunkt des Iran-Deals stand eine riesige Fiktion: Dass ein mörderisches Regime nur ein friedliches Kernenergieprogramm wünschte. Heute haben wir den endgültigen Beweis, dass dieses iranische Versprechen eine Lüge war. Letzte Woche veröffentlichte Israel Geheimdienstdokumente, die das iranische Regime und seine Geschichte der Verfolgung von Atomwaffen schlüssig darstellen. Tatsache ist, dies war ein schrecklicher, einseitiger Deal, der niemals hätte gemacht werden dürfen. Er brachte keine Ruhe, er brachte keinen Frieden, und das wird er auch nie. In den Jahren seit dem Abschluss des Abkommens ist der Militärhaushalt des Iran um fast 40 Prozent gewachsen - während es seiner Wirtschaft sehr schlecht geht. Nachdem die Sanktionen aufgehoben wurden, setzte die Diktatur ihre neuen Mittel ein, um nukleare Träger-Raketen zu bauen, den Terrorismus zu unterstützen und Verwüstungen im gesamten Nahen Osten und darüber hinaus zu verursachen.“

Donald Trump hat Recht: Das Abkommen hatte drei schwere Konstruktionsfehler. Die Atomare Aufrüstung des Irans wurde nur verzögert, aber nicht aufgehalten. „In sechs Jahren darf Teheran seine Forschungen an Hochleistungszentrifugen, die Waffenuran zu produzieren vermögen, um den Faktor 30 ausweiten und in acht Jahren, seine Anreicherungskapazität vervielfachen. Spätestens in 13 Jahren fallen sämtliche Begrenzungen des Atomdeals weg, dann darf der Iran Bombenrohstoffe in beliebiger Menge herstellen, dann darf er Plutoniumreaktoren bauen und Waffenuran en masse produzieren“ konstatierte ohne Illusionen Mathias Küntzel. Zu Atomwaffen gehören darüber hinaus Trägersysteme. Der Atomdeal klammerte jedoch das iranische Raketenprogramm aus. Drittens waren die Kontrollen lächerlich. Kontrollen die einerseits viele Monate zuvor angekündigt werden mussten und in den militärischen Anlagen gänzlich ausgeschlossen waren, sind nicht wirklich ernst zu nehmen.

Der Atomdeal war eine “Wette auf die Zukunft“: Wenn man die iranischen Atomwünsche mittelfristig erfüllt und die sogenannten Moderaten im Regime die Oberhand gewinnen wird sich das Interesse an Atomwaffen schon verlieren, so die naive Fehleinschätzung. In der Folge des Abkommens, verbunden mit den neuen wirtschaftlichen Möglichkeiten des Irans, wurde der Aggressionskurs gegen Israel massiv gesteigert, die Raketenentwicklung wurde entgegen eines UN-Beschlusses massiv weiterentwickelt, der Libanon von der iranischen Hisbollah faktisch übernommen und Syrien zum iranischen Protektorat umgebaut und der Jemen, wie der Irak durch vom Iran gesteuerten und finanzierten schiitischen Milizen destabilisiert.

Dass Donald Trump ausgerechnet am 8. Mai seinen Ausstieg aus dem faulen Atom-Abkommen begründet, lässt auf sein gutes Geschichtswissen vermuten. Am 8. Mai 1945 verhinderten die Alliierten die Vollendung der Endlösung und am 8. Mai 2018 fällt Donald Trump den Judenmördern im Nahen Osten und den dazugehörigen westlichen Apologeten erneut in den Arm. Über den amerikanischen Botschafter ließ Donald Trump den deutschen Wirtschaftsführern und ihren Angestellten aus der Politik ausrichten, dass jede Firma, die weiterhin mit dem Terrorregime des Irans Geschäfte macht, in Zukunft mit den USA keine mehr machen wird.

Der darauf folgende jämmerliche Aufschrei der deutschen und europäischen Wirtschaft mit seinen beinahe gleichgeschalteten Medien lässt den fassungslosen Ärger nur erahnen, den Trump den skrupellosen deutschen und europäischen Firmen beschert hat. "Ich erwarte klare Äußerungen, auch von Heiko Maas, auch von Angela Merkel. Vor allen Dingen sollten sie die Firmen ermuntern, deutsche Firmen, sich nicht an den Sanktionen zu beteiligen, denn das ist ja das eigentliche Problem. Amerikanische Sanktionen werden auch auf deutsche Unternehmen Auswirkungen haben. Deshalb sollte man hier gemeinsam mit den Partnern Frankreich, Großbritannien versuchen, vielleicht sogar einen Fonds aufzulegen, dass Unternehmen darunter nicht zu "leiden" haben," meinte der sich um die deutsche Export-Wirtschaft sorgende Dietmar Bartsch von der Linkspartei.

Auch Thomas Berbner vom NDR ließ seiner Fassungslosigkeit freien Lauf: „Darauf hätte die Welt gut verzichten können, die neueste Selbstinszenierung von Donald Trump als Elefant im Porzellanladen der internationalen Politik hinterlässt mehr als nur Scherben. Der US-Präsident hat klar gemacht, dass seinem Land die Verträge das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen..“

Der Judenkritiker Jakob Augstein blieb sich in seinem neuesten "juden- und amerikakritischen" Spiegel Online-Artikel treu, indem er wieder einmal seinem antisemitischen Idol Günter Grass nachtrauert, "schade, dass niemand auf Günter Grass gehört hat" und "Atombomben für alle" fordert, denn nur wenn auch der Iran die Atombombe besitzt, so halluziniert die Nummer 9, nur dann funktioniert das System der "wechselseitigen Abschreckung."

Der Redaktionsleiter von Monitor, Georg Restle belegt das Scheitern der Reeducation in dem er twitterte: "Und das am 8. Mai: Oberster Kriegstreiber sitzt im Weißen Haus."

Stefan Buchen von Panorama unterstellt dem amerikanischen Präsidenten "Moralische Verwahrlosung" und zeigt offen seinen antisemitischen Haß gegen Israels Ministerpräsidenten: „Die aufdringlich lärmende Rolle der israelischen Regierung kann niemand ignorieren. … Die Anti-Iran-Clique in Washington geht mit der Regierung in Jerusalem Hand in Hand. Der israelische Verteidigungsminister Avigdor Lieberman posaunte vor einigen Tagen, es gebe ‚drei Probleme: Iran, Iran und Iran.‘ Damit plapperte er die Worte des amerikanischen Verteidigungsministers Jim Mattis nach, der sich vor zwei Jahren genauso ausdrückte.“

Die Außenpolitik von Barak Obama war für den Nahen Osten ein Albtraum. Obamas defensives Lavieren im Syrienkrieg, sein Iran-Deal, mit der Aussicht einer Atommacht Iran, die Kumpanei mit Islamisten während des Arabischen Frühlings, die Bombardierung Libyens zur Chaoszone, die bevorstehende Niederlage gegen die Taliban in Afghanistan kennzeichneten die Außenpolitik der USA in seiner Amtszeit. Donald Trump macht seine Wahlversprechen war und zeigt sich hingegen als Freund Israels und somit Gegner der islamischen Terroristen.

Am 8. Mai 2018 machte Donald Trump das jahrelange Versprechen der USA wahr und verlegte zum 70. Jahrestag der Gründung Israels, die amerikanische Botschaft von Tel Aviv in die israelische Hauptstadt nach West-Jerusalem. Bereits 1995 beschloss der US-Kongress die Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. Wie jedes andere souveräne Land der Welt hat Israel das Recht selbst zu bestimmen wo der Sitz seiner Hauptstadt ist. Ein islamischer von der Hamas aufgehetzter Mob versuchte am selben Tag, lange Wochen zuvor vorbereitet, die Grenzanlagen von Gaza nach Israel zu stürmen um möglichst viele Juden zu ermorden. Die israelische Armee war jedoch zur Stelle und verhinderte das islamistische Pogrom, in den Fällen wo es nicht anders ging auch mit scharfer Munition. Rund sechzig Palästinenser aus dem Gazastreifen kamen dabei ums Leben, mindestens fünfzig von ihnen waren Kämpfer und Mitglieder von den Terrorbanden der Hamas.

Israels Bestand ist unerlässlich für alle Juden, wo immer sie wohnen mögen. Israel ist die Insel der Aufklärung in einer sich ständig magisierenden Welt. Eine Atombombe in den Händen der iranischen Terroristen ist das Ende des Humanismus. Nicht zum ersten Male entlarvt sich der Satz Angela Merkels von "Israels Sicherheit als Teil deutscher Staatsräson" als leere Worthülse. "Teil deutscher Staatsräson" sind ganz offenbar zu allererst die Geschäfte mit dem Iran. Die mittelalterliche Menschenverachtung gegen die eigene Bevölkerung, die ständigen Vernichtungsdrohungen gegen Israel, die Holocaustleugnung, die Unterstützung des Terrors in Syrien, im Jemen, in Gaza und so weiter des iranischen Terrorregimes tangiert die skrupellosen Wortführer Europas kaum. Georg Restle, Stefan Buchen, Jakob Augstein und mit ihnen die restliche antisemitische Presse- und Medienlandschaft, die deutsche, englische und französische Regierung von Angela Merkel bis Emmanuel Macron, die israelfeindlichen europäischen Politiker von Federica Mogherini bis Donald Tusk zwingen mich Donald Trump hochleben zu lassen.

Ich bin bereit dazu.

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