Ulrich Siegmund, AfD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, war am 24. August bei einer Kundgebung in Naumburg dabei. Dort hat er nicht nur AfD-Propaganda rausgehauen, sondern auch für diesen – endlich mal sehr ehrlichen – Clip gesorgt.

....die brau... äh blaue Welle....

https://www.tiktok.com/@watson.de/video/7679036839818218785?q=Sachsen%20anhalt&t=1787939112939

Ich bin sicher, ihr seid schlau genug, den Clip auch wonanders zu finden, wenn ihr kein tiktok habt.

Der Clip zeigt Ulrich Siegmund in einem Moment, der eigentlich harmlos beginnt, aber durch seinen Versprecher („von der brau… äh blauen Welle“) zu einem kleinen Internet‑Meme geworden ist. Der Inhalt selbst ist klassischer Wahlkampf‑Pathos: Siegmund versucht, die AfD als „Welle“ darzustellen, die angeblich durchs Land rollt. Doch genau dieser pathetische Anspruch kollidiert mit dem holprigen Satz, der ihn unvorbereitet und ein bisschen überfordert wirken lässt. Der Spruch sollte Stärke signalisieren, aber der Versprecher erzeugt das Gegenteil: Er entlarvt die Inszenierung, zeigt die Künstlichkeit des Narrativs und macht den Clip gerade deshalb so viral. Watson und andere TikTok‑Accounts haben ihn aufgegriffen, weil solche Mini‑Pannen politische Kommunikation entzaubern und sich perfekt für kurze, pointierte Social‑Media‑Schnipsel eignen.

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