Merke: Wer sich nicht bestehlen lässt, ist Rassist

krone.at-Grafik, Screenshot/pnp.de, dpa

Eigentlich ist es ja die natürlichste Reaktion der Welt, dass man sich wehrt. Man wehrt sich gegen Gewalt, man wehrt sich gegen alle möglichen Formen von Ungerechtigkeiten und man wehrt sich auch wenn einem etwas weggenommen wird. Aber darf man das denn heute überhaupt noch?

Nicht immer. Wie ein Fall aus dem bayrischen Töging zeigt. Dort wurde einer Ladenbesitzerin schon seit längerem durch Langfinger Schaden zugefügt den sie so nicht mehr hinnehmen wollte. Laut ihren Aussagen wären es jedes mal Asylwerber gewesen und wer, wenn nicht sie, könnte das besser wissen. Irgendwann wurde es ihr wohl zu viel und sie hängte einen Zettel mit der Aufschrift: „Achtung! Collectiv Maßnahme – Wir wünschen KEINE Asylanten als Kundschaft in unserem Ladenlokal.“

Ok, in der heutigen Zeit weiß jeder dass solche Aussagen bestimmt wieder ein Geschrei auslösen werden. Das hätte man ausdrücken können wie man wollte, man hätte es niemals richtig gemacht. Aber wieso nicht? Wie hätte man es denn beschreiben sollen wenn nicht so? „Bitte nicht stehlen“? Das weiß jeder Mensch dass man das eigentlich nicht sollte. Dafür braucht man keinen Aushang. Aber wenn das manche nicht wissen wollen, wie dann? Darf ich dann nicht genau die Gruppe die das Problem macht benennen? Muss ich mich bestehlen lassen um politisch korrekt zu bleiben? Um ja nicht als Rassist zu gelten?

Bei mir im Nebenort wurde letztes Jahr ein ähnliches Schreiben in einer Bar aufgehängt. Mit dem selben Geschrei danach. Grund waren die Vorfälle mit Asylwerbern und den weiblichen Gästen. Dem Lokalbesitzer blieben Gäste aus. Also ein Schaden für ihn den er laut so manchen „Gutmenschen“ in Kauf hätte nehmen müssen/sollen. Tat er aber nicht. Dafür war er Rassist, Nazi..... usw..... Wir kennen das ja alle.

Im Falle der bayrischen Ladenbesitzerin hat sich nun auch der Bürgermeister eingeschaltet (muss er ja auch um nicht selbst Opfer der Gesinnungsterroristen zu werden) und meldet es der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Weil Hausverbot gegen Diebe ist rassistisch. Vor allem dann wenn man sie beim Namen nennt. Also merke für die Zukunft: Grenze niemanden aus der dich bestellen will. Denn das ist rassistisch.

http://www.krone.at/welt/haendlerin-wir-wuenschen-keine-asylanten-wirbel-um-aushang-story-586825

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