Multikulti ist super, weil Frankreich den Worldcup in Fussball gewonnen hat.

So genug von Martin Sellner. Ich denke ich hab alles gesagt, was ich zu diesem Fall sagen will. Mittlerweile glaubt ja schon manch einer, dass ich bei der IBÖ im Propagandarat sitze. Und narzisstisch beleidigt reagieren, wenn jemand auf die GI schimpft.

Jetzt mal was andere. Ein kleiner Gedanke über einen Gedanken, den man zwischen den Zeilen in Blogs und Nachreichten liest. Frankreich hat die Fußballmeisterschaft gewonnen, daher ist Multikulturalismus das überlegene System - oder schaut euch das an, hier habt ihr den Beweis!

Eigentlich hasse ich Fußball, ich weiß nicht wer wann wo gespielt hat. Ein wenig Kritik hab ich gelesen, wegen dem Aufflammen der Nationalidee durch Fußball. Geschenkt. Mir egal. Jössas, na dann werfen die Deutschen halt ihre Flaggen wieder in den Müll - eventuell auch ein wenig peinlich berührt.

Dann vor kurzem erreichten mich am Ende doch noch einige Ausläufer des Endspieles: Kroatien vs Frankreich. Nationalismus vs Multikulti.

Da dachte ich mir spontan: Hä? Was ist denn das jetzt wieder? Multikulti Frankreich? Kroatische Nationalisten? Aha. Können die bitte einfach Fußball spielen lassen werden? Kann man aufhören alles für seine Sache zu instrumentalisieren? Sogar ein Spiel, in dem 11+11+1 Leute einem runden Leder nachrennen und auf das sie immer wieder mit dem Fuß eintreten. Aha - ein symbolischer Sieg also.

Der bessere möge Gewinnen? Ach vielmehr ist das Spielfeld und die Tore zu klein geworden für die Hochleistungsmaschinen, die 2018 das Spielfeld betreten. Damals als der Prohaska noch gelaufen ist, da war das Feld groß genug. Prohaska erscheint ja vor den heutigen Spielern wie ein Anfänger. Damals konnte noch gespielt werden, weil das Feld entsprechend war. Heute ist das anders. Um das Gleichgewicht und die Spannung wieder reinzubringen, sollte man das Tor größer und das Spielfeld ebenfalls größer gestalten. Dann wäre es wieder ein Spiel.

Na da kam dann wieder das Wir gegen ihr. Die Multikultiwelt gegen das andere daher. Und offenbar hat Multikulti die Weltmeisterschaft gewonnen. Und der Kapitän ist ein Angehöriger des Islam.

Ich meine die haben Nigeria, Ghana, Japan, Russland, Kroatien, etc. besiegt.

Multikulturalismus ist als das Ding schlecht hin, weil Frankreich die Fußballmeisterschaft gewonnen hat. Ist doch klar ersichtlich, oder?

Was wäre wenn Japan, Ghana oder Kroatien gesiegt hätte? Wäre dann die große Welle Richtung Nationalstaaten am rollen - weil eine Fußballmanschaft rekrutiert aus lokalen Talenten in Fußball ein Spiel gewonnen hat?

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rigoletta

rigoletta bewertete diesen Eintrag 22.07.2018 09:49:34

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