UNO wittert Weltverschwörung gegen Schwarze

In einem hasserfüllten Rundumschlag beschuldigt UN-Menschenrechtskommissarin Michele Bachelet alle Länder Europas, Nord- und Lateinamerikas, Schwarzafrikaner kollektiv zu diskriminieren und in die Armut zu drängen. Hintergrund: auf der ganzen Welt sind Schwarzafrikaner ökonomisch erfolgloser als andere Gruppen – selbst in Schwarzafrika.

Besonders streng fällt die Abrechnung der chilenischen Sozialistin mit den Lehrern dieser Welt aus. Sie würden Kindern mit afrikanischen Wurzeln weniger zutrauen als anderen. Und sie würden sie auf Bildungswege lenken, „die ihnen weniger Chancen einräumen.“

Lehrer: rassistisch oder naiv?

Hundertausende Lehrer locken Millionen schwarze Kinder auf falsche Pfade?

Wie soll man sich das vorstellen? Rät die sadistische Turnlehrerin dem übergewichtigen Südsee-Mädchen, eine Ballerina-Ausbildung zu verfolgen? Empfiehlt die naive Musiklehrerin dem äthiopischen Läufertalent, es mit Geigenbau zu versuchen?

Die Angriffe treffen die Falschen. Kaum eine Berufsgruppe steht weiter links als Pädagogen. Die meisten Lehrer sind überzeugt, dass man durch die vorurteilsfreie Förderung der Schwächsten (und dazu gehören afrikanische Kinder oft) die Welt zu einer besseren machen kann.

Rotgrüne Stammwähler halt – aber keine Rassisten.

Von Ministerio Secretaría General de Gobierno - Conmemoración Día de la Mujer en Lo Prado, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=71532739 https://de.wikipedia.org/wiki/Michelle_Bachelet#/media/Datei:Conmemoraci%C3%B3n_D%C3%ADa_de_la_Mujer_en_Lo_Prado_(40695175351)_(cropped).jpg

Wohlstand durch Talent und Materialismus

Noch grotesker ist Bachelets Vorwurf, Schwarze wären weltweit erfolgloser, weil sie „nur in Bereichen wie Sport, Musik und Tanz positiv erwähnt würden.“

Als ob der Sohn einer irischen Kleinbauernfamilie, Harry Ferguson (und spätere Gründer des Massey-Ferguson-Traktorkonzernes) ab 1911 nur deshalb Flugzeuge, Traktoren und Pflüge konstruiert hätte, weil irische Erfinder im Britischen Empire so wertgeschätzt worden wären.

Von wegen - kein Volk wurde von den Briten länger unterdrückt und als Bauerntölpel verachtet!

Nein, Frau Bachelet: reich wird eine Nation nur, wenn es viele Menschen mit technischem Talent und kapitalistischer Einstellung hat. Solche, die Dinge erfinden (oder wenigstens nachbauen), und dann „gierig“ genug sind, um sie in großer Anzahl (in Fabriken) herzustellen. Nur dann hat ein Land Produkte. Nur dann entstehen Volkseinkommen und Gewinne; gibt es Jobs und Steuerleistungen.

Fehlen einer Kultur diese Alpha-Tiere, dann bleibt sie arm – und ist auf Geschenke angewiesen.

Irish Defence Forces https://www.flickr.com/photos/dfmagazine/18898637736/

Afrikaner: Flucht ins rassistische Europa

Bachelet lässt so was nicht gelten, sie ist vom Komplott überzeugt. Egal wo, und egal in welchem Land – überall sieht sie „Polizeibehörden, Ämter, Gesetze, Verordnungen und Geisteshaltungen, die Schwarze systemisch benachteiligen.“

Für ihre schweren Anschuldigungen muss Bachelet keine Beweise bringen. Wer mit der Weltverschwörung argumentiert, den belästigen (Deutschlands) sozialistische Medien nicht mit kritischen Fragen.

Dabei dient unser Land selber als Beispiel. Zuerst zahlen Deutschlands Behörden afrikanischen Zuwanderern monatlich so viel Sozialhilfe wie man jährlich in Afrika mit Arbeit verdient. Dann brüskieren sie die stolzen Einwanderer mit gratis Krankenversicherung, gratis Schule, gratis Schulbüchern, Wohnung und Bafög. Und gratis Stützlehrern, wenn in einer Klasse mal zu viele Zuwanderer sitzen. Und das, obwohl Afrikaner hier weder etwas aufgebaut noch einbezahlt haben.

Angesichts solch „diskriminierender“ Zustände mag man verstehen, warum Afrikaner vor Schreck weder Technik (zu Ende) studieren noch Fabriken aufsperren.

Man fragt sich eher, warum Millionen Afrikaner ihr Leben riskieren, um gerade hierher zu flüchten!

Kolonialismus als Ausrede

Wie alle Linken sucht auch die UN-Kommissarin den Grund für die Armut bei Kolonialismus und Sklaverei.

Grundlos. Denn Äthiopien etwa war nie Kolonie - und ist doch bettelarm. Kamerun hingegen war Kolonie, aber nur auf dem Papier. 1897 lebten gerade einmal 181 Deutsche in einem Land, größer als Frankreich . Die Sklaverei war bereits 1820 verboten (Russland 1861).

Und trotzdem finden sich im Kamerun keine Einheimischen, die wenigstens die eigenen Rohstoffe abbauen und verwerten würden. Wenn der Staat Kamerun Schnittholz oder Erdöl exportieren möchte (weil er mangels Fabriken ja keine Einnahmen hat), dann muss er ausländische Firmen um Hilfe bitten. Ein Schwarzafrikaner kommt leider nur selten auf die Idee , (im Ausland) Wissen, Geld und (gebrauchte?) Maschinen zu sammeln, um in der Heimat ein großes Sägewerk auf die Beine zu stellen.

Inder, die im 19. Jahrhundert als Eisenbahnarbeiter nach Ostafrika eingewandert waren, oder chinesische Kleinbauern, die in den letzten 10 Jahren nach Sambia kamen – sie bringen es in wenigen Jahren zu Wohlstand. Heute betreiben sie die wenigen Fabriken Afrikas .

Kaltes Klima: nur Wenige überlebten

Wenn bestimmte Eigenschaften alle Mitglieder einer bestimmten Kultur weltweit gleichzeitig treffen, dann lässt sich das nicht mehr mit einer gigantischen Weltverschwörung argumentieren. Dann muss der Grund in der Evolution zu finden sein.

Tatsächlich gibt es den modernen Menschen seit etwa 20 Millionen Jahren. 99,8% dieser Zeit hat er auf der warmen Südhalbkugel verbracht. Hier wuchs immer irgendetwas, man brauchte keine isolierten Häuser, konnte in den Tag hineinleben. Städte waren nicht nötig.

Erst vor 43 000 Jahren gelang es ersten Auswandererfamilien, im harten Winter Europas zu überleben. Das gelang aber nur jenen Sippen, die über technisch talentierte Mitglieder verfügten. Im kalten Klima Nahrung anzubauen und zu konservieren, war schwer und mühsam. Kleidung und Häuser mussten an die Kälte angepasst werden, und erstmals musste der Mensch langfristig denken.

Wem das nicht gelang, der starb eines grausamen Todes.

Am stärksten ausgeprägt ist technisches Talent heute bei den Nachfahren nordischer Gesellschaften. Die Patentstatistiken der letzten 100 Jahre sprechen eine deutliche Sprache. Das ist kein Wunder: in den extremen Wintern Skandinaviens überlebten nur besonders dynamische Menschen.

Niemand bestreitet die Gleichwertigkeit von Menschen, die weniger technisch-mathematisch talentiert (oder weniger kapitalistisch gepolt) sind. Fakt ist, dass sie in modernen, Produktions-orientierten Gesellschaften aber geringere Chancen auf Wohlstand haben.

Sozialisten wie Bachelet sind zutiefst überzeugt, dass alle Menschen gleich (technisch) talentiert sind - und folglich auch gleich reich werden müssten. Hinken ihre Utopien aber (wieder) der Realität hinterher, erklären sie es sich mit Verschwörungstheorien. Das erfordert viel Kreativität im Erfinden von Ausreden und Lügen.

Einfacher (und ehrlicher) wäre es, Probleme undogmatisch zu untersuchen, und die eingesparte Hass-Energie stattdessen in die Förderung der Nachkommen von Naturvölkern zu investieren.

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Orwells „1984“ geht weiter: „Orwell 2024“

„Fake News, Political Correctness, Meinungskontrolle. Alles, was George Orwell in seiner Dystopie ‚1984‘ vorhergesehen hatte, ist eingetroffen!“, betont Romanautor Steven Garcia, „ich musste geradezu eine Fortsetzung schreiben!“

Der packende Thriller spielt in London, Frankreich und Deutschland. Für Garcia ist das Werk die „pure Revolution gegen Deutschlands linkes Establishment“.

www.orwell2024.com Facebook: Orwell 2024

„Orwell 2024“, 2021 bei Baier Media erschienen

€ 19,90 Taschenbuch, ca. 352 Seiten

€ 9,99 eBook

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