Demokratie - Abschied von einem obszönen Traum

Demokratie ist der Traum der Straße, der Traum derer, die keine Macht über die Herrschenden haben. Sie ist das Hochgefühl der Ohnmächtigen, die gerne am Machtprozess teilhaben möchten. Man nennt Demokratie auch die Hure der Revolution. Kurz und euphorisch ist ihr Leben. An ihrem Ende schließt sich der Kreis. Die Straße nimmt ihre Kinder wieder in den Arm - bis zur nächsten Revolution.

Was wird nicht alles versprochen, wenn die Straßen brennen und die Mächtigen um ihr Leben rennen? Es ist das ewig alte Spiel: Die einen sind mächtig, die anderen ohnmächtig. Kommt es zur Revolution, macht man Zugeständnisse, die oft nur Lippenbekenntnisse bleiben.

Jede demokratische Wahl ist eine kleine Revolution im Innersten der Straße, im Herzen der Ohnmächtigen. Sie dürfen wieder zu den Urnen schreiten, um Macht zu gewinnen. Doch gewinnen sie auch Macht? Nein. Die Herrschenden haben die Welt fest im Griff. Sie versprechen, die Macht mit dem Volk zu teilen, aber sie tun es nicht. Vor den Wahlen lügen sie, dass sich die Balken biegen; nach den Wahlen haben sie ihre eigenen Lügen wieder vergessen. Sie vertrauen auf die Blindheit der Ohnmächtigen und vor jeder Wahl geht das Spiel von neuem los.

Fragt man sich, warum die Mächtigen ihre Macht nicht teilen können, findet man rasch die Ursache; sie ist simpel und uns allen längst bekannt: Es ist das Geld, der Besitz und die Angst, beides zu verlieren. Deshalb kann man nicht teilen.

Die Mächtigen sind auch gar nicht Herrscher über sich selbst, sondern das Geld beherrscht sie. Sie haben nichts zu verschenken, denn sie besitzen nichts. Alles gehört ihm, Mammon. Er hält das Geld, die Macht und die Seelen derer, die ihm verfallen sind, eisern umklammert.

Mammon, die Gier

Blicken wir nun zu den Sozialisten - warum können sie teilen? Sind sie die besseren Menschen? Sie sind zumindest Menschen mit weniger Verlustangst, weniger Gier. Sie können sich leichter anderen Menschen öffnen. Ihre Angst kreist nicht um ihren Besitz, deshalb sind sie auch empathiefähiger. Nie ist es den Ärmsten und Armen so gut gegangen wie unter sozialistischen Herrschern. Unter sozialistischen Regierungen sah es etwas anders aus, da man nicht die alleinige Macht hatte. Nur ein sozialistischer Herrscher, ein Autokrat, dem keine Opposition widerspricht, kann wirklich und hundertprozentig für die Armen da sein und mit etwas Geschick die Armut von der Straße holen - wenn er nicht von fremden Kreisen gestört wird. Unter rechten Regierungen, die dem Geld dienen, kann das nie ernsthaft der Fall sein. Dort herrscht die Lüge. Mammon hasst die Armen, die um Geld betteln; er verachtet sie und hofiert die Reichen, die ihm zu Diensten sind.

Umso erstaunlicher ist es, dass die Straße nun Mammon zu ihrem Herrscher gemacht hat. Das ist ein Suizid historischen Ausmaßes. Der Dämon wird sie töten. Geld und Kapital wandern nun noch mehr nach rechts und nicht nach links. Die Ungleichheit wächst weiter. Es wird extrem Reiche und extrem Arme geben. Auf der Straße wird es zu unvorstellbaren Tumulten kommen, sobald der ohnmächtige Wähler erkennt, was er angerichtet hat, wem er seine Stimme gegeben hat. Er hat sie diesem Dämon gegeben, der ihm nun das letzte Hemd auszieht. Es wird dann zu spät sein für eine Revolution. Nackt kann keiner mehr kämpfen.

Mammon regiert diese Welt, das wissen wir. Es konnte aus diesem Grund nie eine echte Demokratie geben, in der die Menschen mitbestimmen. In einer echten Demokratie entscheidet sich eine klare Mehrheit für Frieden, Wohlstand und Gerechtigkeit. Ist es anders, dann wurden die Wähler manipuliert. Wie das heute funktioniert, wissen wir: Der rechtsextreme Jair Messias Bolsonaro, ein neoliberaler Militär mit faschistischen Zügen, hat die Wut der Straße in die sozialen Netzwerke geholt und über Social Media und WhatsApp unverschämt gelogen. Kein Wort war wahr. Die Ohnmächtigen haben ihm geglaubt und ihn gewählt.

https://www.luzernerzeitung.ch/international/fake-news-kampagne-fur-bolsonaro-ld.1063292

https://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/nuggis-in-penisform-und-andere-wahlkampfluegen/story/22134347

Zuckerberg hat WhatsApp um 19 Milliarden Dollar gekauft, um damit scheinbar noch mehr Verbrechen und Manipulationen zu ermöglichen? Bei Facebook ist nicht jeder, doch fast jeder Handynutzer hat WhatsApp installiert. Neuerdings gibt es Fusionspläne, die Zuckerbergs Datenvolumen abermals erweitern. Zuckerberg hat dann die Kontrolle über Milliarden von Menschen.

https://www.sueddeutsche.de/digital/facebook-whatsapp-instagram-zuckerberg-fusion-1.4306126

Wem soll das Ganze letztendlich dienen, wenn nicht der Niederschlagung zukünftiger Revolutionen? Es wird sie nicht mehr geben, die Revolutionen der Hoffnung, und du, kleiner Mann, warst an dieser Entwicklung maßgeblich beteiligt, denn du hast auf die falschen Wahlversprechen gehört. Du, kleiner Mann, hättest Kraft deiner Instinkte fühlen müssen, dass Verräter am Werk sind, die dir Lügen ins Ohr flüstern! Der Hass jedoch hat deine Instinkte gelähmt. Sie haben dir diesen Hass eingeimpft, doch du hast dich impfen lassen. Nichts verändern sie, gar nichts, sie haben nur mehr Macht gewonnen - durch deine falsche Wahl, durch diese Hure Demokratie, die deine Sinne umnebelt hat.

Ein gut funktionierendes, sozialistisches Land braucht diese falsche Demokratie nicht. Es darf über ein autokratisches System verfügen, da die Menschen alles haben, was sie brauchen. Es bedarf keiner Revolution und keiner Wahl, damit es besser wird. Es ist gut. Ist der Kühlschrank voll, steht das Auto blitzblank und aufgetankt vor der Tür, ist keine Kreditrate offen und das Konto nicht im Minus, dann ist das Leben gut. Es ist in Ordnung so. Sehr viel mehr wird uns die Zukunft nicht bieten, da die Kräfte ausbalanciert werden müssen. In Saus und Braus leben auf anderer Menschen Kosten wird nicht mehr möglich sein. Der Manager mit Aktenkoffer und einem Fuß im Gefängnis wird zur Karikatur unserer Geschichte werden. Heute noch verehrt, ist er morgen eine Witzfigur.

Die USA waren nie eine Demokratie, weil sie - zumindest seit 1913 - unter der Herrschaft einer privaten Zentralbank stehen, die neben China der größte Gläubiger der USA ist. Die USA haben bei 'Mammon' schon so viele Schulden, dass die Geschichte dies auf normalem Weg nie wieder wird bereinigen können. Der edle Ritter ist noch nicht gefunden, der den USA ihre horrenden Schulden erlässt. Diesen Schulden entkommt man nur, wenn man das gesamte Finanzsystem samt den Schulden zu Grabe trägt. Das wird auch schon bald geschehen. Einen anderen Weg gibt es nicht. Es gibt kaum noch Länder, die man überfallen könnte und die dabei noch so viel Vermögen hergeben, wie es die USA brauchen würden.

Unser Finanzsystem kollabiert daher in Bälde und gibt dem Sozialismus chinesischer Prägung den Weg frei. Mit dem Kollaps unseres Finanzsystems übernimmt das chinesische Finanzsystem die Führungsrolle. China baut sein Finanzsystem seit der Öffnung kontinuierlich aus und um. Mit der Umstellung von einem Monobankensystem hin zu einem Geschäftsbankensystem in den 80er-Jahren und einer schrittweisen Umstellung von der Dotationsfinanzierung zur Kreditfinanzierung hat es grundlegende Bestandteile eines marktwirtschaftlichen Bankensystems eingeführt. Das chinesische Finanzsystem ist nach wie vor bankendominiert - marktwirtschaftlich. Doch unterscheidet es sich wesentlich durch massive staatliche Intervention. Das heißt, der Marxismus wird immer die Kontrolle über das Bankensystem haben, sodass es nie zu diesen Auswüchsen durch Privatisierung kommen kann wie bei uns. Das ist das Allerwichtigste. Kapitalist in China sein, bedeutet zwar, viel Geld zu haben, aber nicht die Ärmeren zu erschlagen. In China kann der Kommunist reich werden und anständig dabei bleiben. Geld bekommt einen anderen Wert. Allerdings hat auch China noch viel zu tun. Es fehlt noch jener Reichtum, den es braucht, damit der Kommunismus voll und ganz lebbar und leistbar ist. Es ist eine irrige Anschauung, zu glauben, dass im Kommunismus alle arm wären. Im Kommunismus sind alle Menschen zumindest im bescheidenen Maß wohlhabend. Tiefe Armut ist ausgeschlossen. Aber dafür braucht es eben eine solide und unerschütterliche Basis. Weltumspannende Projekte wie die Neue Seidenstraße machen es möglich.

Ein Kommentar zu dem Video:

"Everyone hates china because china is the only country who left us and Europe behind in a very short time. China is a growing superpower. China wants Peace. They're working hard to make the world a better place to live in. While America is waging war against defense less countries. They destroyed iraq, Afghanistan Syria, and killed millions of people in these countries. They spread terrorism in the world. As far as the technology is concerned they stole missile technology from Germany v1 and v2 rockets . Rocket engine technology from Soviet Union. Nuclear technology from Germany etc. America is the real thief. They don't want China to surpass them. They use everyone for their own benefit. They are racist who consider Eastern people are inferior."

Die Menschen beginnen langsam zu verstehen... und das macht Hoffnung! Die Zukunft wird schön werden - danach, wenn dieser Dämon besiegt ist.

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