Rauchen oder nicht rauchen - das bewegt neuerdings in Österreich die Gemüter. Dabei wird völlig ignoriert, dass es ja primär gar nicht um das Rauchen an sich geht! Die Regierung möchte nur die Bevormundung bzw. fast schon Zwangsenteignung der Gastronomen kippen, die bereits unter erheblichem finanziellen Aufwand getrennte Bereiche für Raucher und Nichtraucher geschaffen haben.

Leider hat sie nicht mit der aggressiven fanatisierten Reaktion der Nichtraucher gerechnet. Mit einer Vehemenz und extremer Präsenz wird dagegen gewettert.

Niemand will abstreiten, dass Rauchen nicht unbedingt der Gesundheit förderlich ist -

trotzdem drängt sich mir die Frage auf:

CUI BONO?

Klar, da sind einerseits die Linksradikalen, die prinzipiell alles, was von der FPÖ initiiert wird, lautstark bis untergriffig kritisieren. Aber da gibt es auch noch andere (die militanten Nichtraucher nicht berücksichtigt) - da gilt es nachzuforschen, wo die Wurzel der Kampagne liegt.

wiki

Da muss man ein paar Jahre zurückgehen:

Am 30. Jänner 1999 gründete die Weltgesundheitsorganisation WHO beim Weltwirtschaftsforum in Davos mit der pharmazeutischen Industrie eine Partnerschaft gegen den Tabak. Mit an Bord waren die Konzerne Glaxo Wellcome, Novartis und Pharmacia, drei der wichtigsten Hersteller von Entwöhnungspräparaten. Bald darauf machte die EU Druck, und auf Staatsebene wurde es ungemütlich..

In Österreich startete die "Ärzteinitiative gegen Raucherschäden" eine Initiative für das Rauchverbot in der Gastronomie, natürlich gesponsert von der Pharmaindustrie, wie man auf der Webseite sehen konnte. Auf ebendieser wurde die Präparate Champix und Zyban angepriesen, die Tatsache ignorierend, dass der Hersteller Pfizer 288 Millionen Dollar an mehr als 2000 Champix-Opfer und deren Hinterbliebene zahlen musste infolge von Krämpfen, Blackouts, kurzzeitiger Blindheit, Depression, Psychosen, Aggression und Selbstmord als Nebenwirkungen.

Aber wie sagte schon der alte Vespasian: "Pecunia non olet!"

Was sind schon 288 Millionen Dollar bei solchen Geschäftsaussichten:

Es gibt 2 Milliarden Raucher weltweit. Eine Entzugskur mit einer Erfolgsrate weniger als 20 Prozent mit oft sehr gefährlichen Präparaten kostet inklusive Betreuung um die 1000 Euro. Es ist also sehr viel Geld zu verdienen...

Übrigens: Parallel zu den Rauchverboten explodierte weltweit die Einnahme von Antidepressiva, die wiederum schwere Nebenwirkungen haben können.

Denke sich jeder seinen Teil...

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