Die Debatte um das Corona-Gewese ist um eine Wortschöpfung bereichert worden, wodurch sich die Schrillheit der unhörbaren Tonlage des Ortungssystems der Fledermäuse annähert. Den Liebhabern tieferer Frequenzen - so um die 12 Hz, was geil machen soll - stellt sich die Frage: was sind Arschlochkinder?

Nein, es sind keine durch Analverkehr entstandene und von DrecksäckInnen in die Welt geschissene erbärmliche Quadrupeden. Keine Jellyfish-Babies, wie man sie aus Basra kennt. Das sind Leute wie du und ich, Junge und Alte. Volk halt.

Aus dem Blogbeitrag, der diese Vokabel als Hashtag einführte und deswegen als kanonische Quelle dafür gelten darf, wird deutlich:

Arschlochkinder sind diejenigen, die keinen besonderen Grund für sich sehen, sich impfen zu lassen, aber auch keinen besonderen Grund haben sich nicht impfen zu lassen, und Anderen sagen, daß es keinen Grund fürs Impfen gibt.

Insbesondere sind es Menschen, welche die Gen-Therapeutika (das sind die mRNA-Impfstoffe nämlich) als das bezeichnen was sie sind. Leute, welche die milliardenfache Verabreichung dieser durchaus zweifelhaften Substanzen (Verunreinigungen mit einer Vielzahl von teilweise unbekannten Proteinen sind nachgewiesen, ebenfalls metallische Bestandteile) als mediznisches Experiment bezeichnen, das nur durch massive Verbreitung von Angst und Panik möglich wurde. Als ein Verbrechen gegen den Nürnberger Kodex. Und die zwangsweise Durchsetzung dieser "Impferei", die sich immer mehr abzeichnet, als weiteres Verbrechen.

Arschlochkinder sind diejenigen, die sich nicht einreden lassen daß sie am Elend des auf Gewinn getrimmten Gesundheitssystems schuld sind wenn sie krank werden: an verschobenen Operationen wie am miesen Gehalt des Personals, an Weinkämmerchen wie an mit kaputtem Meniskus herumlaufen müssenden Opfern dieses katastrophalen Systems.

Arschlochkinder sind Leute, die sich nicht belügen lassen. Diejenigen, die erkennen, daß die Parole der notwendigen Durchimpfung von 80% hohl ist, weil eine Herden-Immunität mit nicht sterilisierenden Impfstoffen gar nicht erreicht werden kann. Menschen, die in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis mehrere Fälle von schweren Nebenwirkungen der Impfungen sahen, auch Todesfälle, jedoch kein einziges Corona-Opfer kennen.

So sind Arschlochkinder. Es gibt unter ihnen, wie unter allen irgendwie abgrenzbaren Volksgruppen, auch Militante, die dem Verbrechen Einhalt gebieten wollen. Denen sei gesagt, daß ein Verbrechen nicht durch Verbrechen gestoppt werden kann, genauso wenig wie man Terror durch Terror ausradieren kann.

Aber ist die Bezeichnung treffend? Da sie doch Kinder sind - sind dann die alten, geimpften Eltern der "Impfgegner", der Arschlochkinder, Arschlöcher? Oder sind sie selbst Arschlöcher, und ihre ungeimpften Kinder die Arschlochkinder? Wird man auf dem Schulhof bald "bää bää, Arschlochkind!" hören müssen?

Ach was, harmlos. "Arschlochkinder" ist nur ein verzeihlicher Ausrutscher in einer "emotional aufgeladenen Debatte".

Nein, ist es nicht. Und dem nicht genannten Autor des nicht genannten Blogs gegenüber zitiere ich das Arschloch Joschka Fischer:

Mit Verlaub, Sie sind ein Arschloch.

update: Der Beitrag war eine Weile offline. Siehe hierzu:

https://www.fischundfleisch.com/jenny-parvenue/solidaritaet-mit-impfverweigerern-73969#comment-1181586

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