Nachdem ich eine Weile das Treiben in den Supermärkten beobachtet habe, bin ich mir nicht mehr sicher, ob man noch einkaufen fahren soll, wenn einem das eigene Leben lieb ist.

Oder man sollte das Einkaufen stark reduzieren, sich mit Maske und Handschuhen schützen und nur AUSGEWÄHLTE Märkte aufsuchen, wo es noch einen Marktleiter mit Hausverstand gibt, der sich darum kümmert, dass sich die Leute diszipliniert benehmen.

Seit unsere Gesellschaft immer mehr von unqualifizierten Hilfskräften aus aller Herren Länder unterwandert wurde, trifft man im öffentlichen Bereich kaum noch kompetente Fachpersonen. Alles ist erlaubt, jeder darf die Sau rauslassen und wehe, man sagt etwas über unkultivierte Zuwanderer. Das einzig Gute ist, dass die Political Correctness, die sich in den letzten Jahren schützend vor den importierten Wahnsinn stellte, auch schon vom Virus erfasst wurde. Wären wir heute eine homogene Gesellschaft, könnten wir uns viel besser gegen die Pandemie wappnen.

So aber wird das nichts. Ich sehe wenig Hoffnung, dass wir die Seuche in den Griff kriegen, wenn sich nicht jeder in EISERNER DISZIPLIN übt.

Je größer die Supermärkte sind, desto riskanter sind sie, obwohl man das Gegenteil annehmen müsste. Kürzlich bei einem großen Interspar, ersatzweise für die geschlossenen Baumärkte aufgesucht: Ein Virentreffpunkt der besonderen Art. An einer Tiefkühlvitrine mit Gemüsepackungen lehnte lässig ein Paar, Neubürger, ostländische Sprache. Die beiden waren sich nicht einig, was sie kaufen wollten. Die Frau plapperte ununterbrochen extrem laut vor sich hin, der Mann griff ein gutes Dutzend Packungen an, um jede Packung wieder zurücķ ins Fach zu schmeissen. Er legte sie nicht zurück, er warf sie zurück! Dass die Packungen das aushielten, ohne aufzuplatzen, wunderte mich sehr.

Andere Szene. In einem Gang stand ein afrikanisches Paar, nicht zu übersehen, beide Personen groß und korpulent. Der Mann stand in den Socken da. Neben ihm standen mehrere einzelne Schuhe. Die Frau wühlte in einem großen Metallkorb mit Schuhen. Auch bei ihr dürfte es sich nicht um Schuhe, sondern um Bälle gehandelt haben, die sie dem Mann zur Anprobe zuwarf.

Die beiden suchten Schuhe! Wollten sie aber wirklich welche kaufen oder nur ein bisschen spielen und herumwerfen damit? Wussten die beiden, dass wir alle gerade um unser Leben kämpfen, dass wir eine Pandemie schrecklichen Ausmaßes in Europa haben?

Eine einzige Marktangestellte ging vorbei - und lachte.

Verrückt in den Tod? Sterben in geistiger Umnachtung? Das wäre natürlich eine Möglichkeit - damit Sterben nicht so weh tut.

Anderer Supermarkt, große Kette, kleine Filiale. Hinter mir stehen schwatzend zwei junge Frauen. Abstand halten? Aber nein! Schwatzen über den letzten Urlaub ist lustiger.

Andere Filiale dieser Kette, sehr groß: Eine Kassiererin hustet seit Wochen. Ich kenne sie. Sie hat früher nie gehustet. Ihr Husten ist nicht stark, aber konsequent vorhanden. In derselben Filiale war eine Kassiererin extrem verkühlt. Sie war in diesem Zustand noch selbst in der Filiale mit einer zweiten Person einkaufen, seitdem ist sie verschwunden. Wahrscheinlich ist sie krankgeschrieben.

Aufgrund dieser beiden "Verdachtsfälle" wäre es möglich, dass diese Filiale bereits "corona-verseucht" ist. Wer kontrolliert das? Niemand.

Wie im alten Rom wächst uns der Behördenapparat über den Kopf und fordert Menschenleben. Bis Entscheidungen umgesetzt werden, ist man schon tot.

Andere Supermarktkette, mittelgroße Filiale: Eine Arbeitskraft hinter der Wursttheke hustet auf die offene Ware. Kaum jemand sieht oder hört es. Sind alle Menschen schon blind und taub?

Die Frau ist Migrantin aus dem Osten. Sie spricht noch nicht gut Deutsch. Zum Arbeiten reichte es. Nun hustet sie uns aber etwas. Inzwischen sehe ich sie auch nicht mehr.

Wäre es möglich, dass die Supermärkte Erkrankungen verschweigen, um nicht auch von Schließungen bedroht zu werden?

Unser grüner Gesundheitsminister, so gut er seine Arbeit einerseits macht, dürfte andererseits völlig übersehen, dass die Supermärkte seine Illusion von der Abflachung der Infektionskurve "auf eine einstellige Zahl" höchstwahrscheinlich zunichte machen werden.

Wenn die Marktleiter nicht in der Lage sind, Ordnung in "ihren" Märkten zu schaffen beziehungsweise das Husten ihrer Mitarbeiter geflissentlich überhören, dann muss man auch hier Nägel mit Köpfen machen: In großen Supermärkten dürfen nur noch zehn Personen gleichzeitig einkaufen, in kleinen Märkten nur noch fünf Personen.

Verlässt eine Person den Markt, darf eine andere ihn betreten.

In Frankreich ist ein 16jähriges Mädchen an dem Virus gestorben und in Italien ist eine 95jährige Frau und in Südkorea eine 93jährige Frau von dem Virus genesen.

Die Diskriminierung älterer Menschen hätte man sich von Anfang an sparen können.

https://kurier.at/chronik/welt/coronavirus-tod-einer-16-jaehrigen-schockiert-frankreich/400795484

https://www.news.de/panorama/855834862/coronavirus-heilung-aktuell-auch-bei-den-aelteren-patienten-moeglich-oma-95-gesund-und-munter-nach-covid-19-infektion-in-italien/1/

http://world.kbs.co.kr/service/news_view.htm?lang=g&Seq_Code=80020

Es kommt nicht auf das Alter an, sondern auf die Immunkraft des Menschen. Manch alter Mensch ist widerstandsfähiger als ein junger Mensch, der seinen Körper mit Fastfood, Cola, Kiffen, Rauchen und Saufen ruiniert hat. In einem solchen Fall hat das Virus leichtes Spiel.

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