Ein absokut "heißes" Thema ist die Flüchtlings- und Zuwanderungspolitik. Auf der einen Seite stehen diejenigen, die meinen, jeden Menschen aufnehmen und versorgen zu müssen, egal wie viele dann kommen. Auf der anderen Seite diejenigen, die Zuwanderung fast schon kategorisch ablehnen. Zwei feindliche Parteien, die einander gegenüber stehen und von denen keine Kompromisse eingehen möchte.

Zuwanderung ist natürlich nötig. Die Natur hat es so vorgesehen. Vermischung erhält die Art. Sie zerstört sie nicht. Völker haben sich schon immer vermischt, ohne deshalb unter zu gehen. Für die Gesundheit eines Volkes ist es sogar absolut notwenig. Übertreiben sollte man es aber auch wieder nicht.

Zu viel Zuwanderung führt zu Konflikten, auf lange Sicht gesehen. Fremde Kulturen, die nicht mit der eigenen kompatibel sind, reiben aneinander und sobald das Füllhorn versiegt, werden diese Konflikte eskalieren. Dabei spielt es keine Rolle, welche der Konfliktparteien siegreich bleibt. Leid hat viele Gesichter. Zuwanderung muss beschränkt werden. Es bringt ja nichts, wenn man Armut importiert. Auch derzeit reiche Länder können plötzlich krachen - und werden es auch in nächster Zeit tun. Dann wird es mit der Freundschaft zwischen bereits Ansässigen und Zuwanderern aus sein.

Nun stellt sich die Frage, wie man Zuwanderung effektiv beschränken kann. Mit Gewalt geht es sicher nicht. Wichtig wäre, in den Herkunftsländern Wohlstand zu schaffen, damit niemand auswandern muss. Oder zumindest in einigen Nachbarländern, die unmittelbar an Krisengebiete grenzen. Dazu braucht es weniger wirtschaftlichen Egoismus. Wirtschaftshilfe, Bau von kleineren Fabriken, Handwerksbetrieben, usw. Unterstützung bei Neubauten dort, wo derzeit Armutsvierteln sind. Das schafft Arbeit, Beschäftigung und ein besseres Lebensgefühl. Das beste Rezept gegen Radikalisierung, welcher Art auch immer. Wer ein positives Ziel vor Augen hat, wer etwas zu verlieren hat, geht nicht weg und wird auch nicht zum Terroristen. Darum geht es auch. Terror verhindern. Ein friedliches Umfeld schaffen.

Ein weiteres Element ist die Bildung und die Ausbildung. Dabei sollte man sich vor allem auf Frauen und Mädchen konzentrieren. Sie haben es in der Hand, auf die Männer positiv einzuwirken und den eigenen Familien zu helfen. Auch in dieser Beziehung geht es um Arbeit. Damit komme ich auch gleich zum nächsten Punkt. Geburtenkontrolle.

In vielen Ländern wissen die Menschen nicht, dass Potenz und Kinder zeugen, nicht unbedingt miteinander zu tun haben. Wer potent ist, muss nicht fruchtbar sein und wer fruchtbar ist, kann impotent sein. In Afrika gibt es Frauen, die verzweifelt versuchen, zu Nachwuchs zu kommen. Es finden sich zwar meistens Zeugende, die da aushelfen. Aber ist das die richtige Lösung? Wenn sich kein Nachwuchs einstellt, hält man die Frau für schuldig daran und sie wird verlassen. Frauen ohne Kinder werden nämlich verachtet. Es muss auch unbedingt männliche Nachkommen geben. Viele Männer wissen nicht, dass der Mann über das Geschlecht des Kindes entscheidet und nicht die Frau. Was dazu führt, dass Frauen oft sehr viele Kinder bekommen müssen, bis endlich ein Bub geboren wird. Bis dahin wird sie beschimpft, manchmal sogar geschlagen, weil sie ja angeblich schuld ist, dass lauter Mädchen kommen. Dazu kommt dann auch noch der religiöse Wahn von Christen und Moslems, der jeweilige Gott würde Überbevölkerung wollen.

Das alles sind Ursachen für zu viele Nachkommen, was zu Armut und letztendlich zu Gewalt führt. In Folge dessen auch zur Abwanderung. Was noch wichtig wäre, ist eine Pensionsauszahlung, also eine Absicherung im Alter. Denn dann braucht man nicht so viele Kinder, die vielleicht die alten Eltern versorgen werden. Falls sie das können.

Zuwanderung in Grenzen halten gelingt nur, wenn man sie weniger attraktiv macht. Wenn man die Ursachen für Abwanderung bekämpft. Tut man das nicht, wird Europa an einer ansonsten unlösbaren Aufgabe schmerzhaft scheitern.

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LaMagra

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