Ich liebe es, abends beim Italiener zu sitzen, eine leckere Pasta und einen guten Chianti zu genießen. Ich liebe es genauso, Griechisch essen zu gehen, den Santorini-Teller zu schlemmen, am besten mit extraviel Knoblauch. Ich liebe es, in Asia-Läden oder orientalischen Geschäften einzukaufen, mir die Gerüche der zahlreichen Gewürze in die Nase steigen zu lassen. Indisch mag ich besonders gern, denn ich liebe scharfes Essen. Und wenn meine arabischstämmige Frau Falafel zubereitet, kann ich eh nicht widerstehen. Spanien seh ich schon gar nicht mehr als Ausland, sondern als meine zweite Heimat an.

Und genauso interessieren mich Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern: ihre Geschichten, ihre Kultur und ihre unendliche Gastfreundschaft, wenn man bei ihnen zu Besuch ist. Viele sind unsere Freunde geworden - Herkunft, Hautfarbe und Religion spielen keine Rolle. Gerade haben wir wieder volles Haus: eine chinesische Familie, mit der wir befreundet sind, ist hier, um mit uns die Vorweihnachtszeit zu verbringen. Kurz: Migration ist im Jahr 2019 Realität und hat viele positive Seiten, die unser Land bereichern.

Wenn allerdings in Moscheen Hass gepredigt und ein mehr als problematische Frauen- und Weltbilder vermittelt werden; wenn aus Gegengesellschaften heraus die Mehrheitsgesellschaft verachtet wird; wenn Mädchen beschnitten und/ oder zwangsverheiratet werden; wenn kriminelle Clans ganze Stadtteile kontrollieren; wenn jungen Frauen verboten wird, ins Freibad zu gehen oder einen deutschen Freund zu haben; wenn auf einmal tiefe Verschleierungen ganze Stadtteile dominieren und Männergruppen Frauen belästigen; wenn Gefährder oder Gewaltverbrecher ohne deutschen Pass nicht abgeschoben werden; wenn Konflikte importiert und auf deutschen Straßen ausgetragen werden; wenn sich Juden nicht mehr sicher fühlen... ja, dann ist Kritik mehr als angebracht, und zwar klar und ohne Umschweife. Denn all das hat mit Buntheit und Bereicherung überhaupt nichts mehr zu tun. All das sind extreme Weltbilder, die in Deutschland nichts zu suchen haben. Viel zu lange wurde hier aus falscher Toleranz, Gleichgültigkeit und Naivität weggesehen. Das Ergebnis sind Gegengesellschaften und Missstände, die mittlerweile unübersehbar sind.

Und nein, es ist weder „Nazi“ noch „rassistisch“, gegen die negativen Seiten differenziert, aber klar Position zu beziehen - im Gegenteil: es hilft unserer Demokratie. Aus der Geschichte lernen heißt nicht, bei importiertem Extremismus und importierter Frauenfeindlichkeit zu schweigen. Aus der Geschichte lernen bedeutet, offen allen Menschen zu begegnen, aber bei Extremisten jeglicher Coleur klare Kante zu zeigen. Wer bei deutschem Rechtsextremismus zu Recht laut ist, aber z.B. bei Islamismus schweigt und Kritiker in die rechte Ecke stellt, hat nichts begriffen.

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