Männergruppen bedrohen zunehmend Frauen - und unsere Freiheit

Ich habe auf facebook das Video meines österreichischen Fotografenkollegen Thomas geteilt, in dem zu sehen ist, wie eine Gruppe bärtiger Männer (vermutlich Araber und/ oder Tschetschenen) im Sommer am See Sittenpolizei spielte und ihn aufforderte, seine Begleiterin, die sich oben-ohne sonnte, solle sich etwas anziehen. Die Typen bedrohten und beleidigten die beiden, während die Videokamera seines Handys das Ganze aufzeichnete. Der Fotograf beschrieb die Szene, die sprachlos und wütend macht, in seinem Videoposting: "Wir lagen dort zu zweit in der Sonne bis sechs vollbärtige Männer kamen, denen es offensichtlich nicht recht war, dass meine Begleitung nur im Höschen und oben-ohne da lag. Als sie dann ihren BH angezogen hat, war es denen scheinbar auch noch zu viel Haut und sie bestanden drauf, dass sie ein T-Shirt anziehen soll, sonst wäre die Gefahr zu groß, dass sie sich nicht unter Kontrolle hätten und sie vergewaltigen (!) könnten. Zum Schluss fielen dann noch die Wörter „Ehrenlos“, "Hure“, „Scheiß Österreicher“ und ein paar, die ich gar nicht schreiben möchte." Das Video wurde mehrere tausendmal gelikt und geteilt. Das Ganze spielte sich nicht etwa einem arabischen Land ab, sondern an einem See in der Nähe von Wien, also mitten in Europa!

Mittlerweile sind diese Dinge längst keine Einzelfälle mehr: sexuelle Übegriffe gibt es nahezu täglich. Und viele Verbrechen, wie die Bedrohung meines Fotokollegen und seiner Freundin, dürften nicht mal an die Öffentlichkeit kommen, da sie nicht zur Anzeige gebracht, geschweige denn die Täter gefasst und angemessen bestraft werden. Ich habe bereits vor Monaten gepostet, dass ich und ein Kumpel am See Ähnliches erlebt haben: eine Gruppe Araber oder Nordafrikaner fotografierte von einer Bank aus eine Gruppe junger Frauen, die sich neben uns sonnten. Als wir die Typen aufforderten, dies zu unterlassen, wurden sie aggressiv und beleidigend. Wir schalteten auf Rückzug, die Frauen zogen sich ihre Tops an und wir verließen mit ihnen die Badestelle.

Kein anderer Mann sprang uns zur Seite oder Ähnliches. Worauf ich hinaus will: wir funktionieren überhaupt nicht mehr als Gemeinschaft, wenn es darum geht, Werte wie Freiheit und Sicherheit zu verteidigen. Das Staat - so hart das klingt - schafft das scheinbar nicht mehr ausreichend: die Polizei ist chronisch unterbesetzt, die Justiz überfordert und zu lasch. Dabei überlassen wir das Feld Leuten, die auf unsere Gesetze - sorry - scheißen. Da mittlerweile einige Frauen aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis diese und ähnliche Erfahrungen gemacht haben, stell ich mir die Frage, wie es in diesem Land weitergehen soll, wenn sich nichts ändert.

In ein paar Jahren wird womöglich kaum eine Frau mehr an den Badesee oder abends joggen gehen. Ich kenne viele Frauen, die nur noch zum Laufen ins Gym gehen, weil sie draußen Angst haben. Bestes Beispiel ist das Grugabad in Essen: Anfang der 1990er-Jahre badeten hier Frauen topless oder im Bikini, heute haben dort Burkinis Einzug gehalten. Frauen, die nicht angemacht werden und weniger tragen wollen, meiden das Bad oder sind bereits längst in andere Gegenden gezogen. So werden wir uns schrittweise immer weiter einschränken, ohne es vielleicht zu merken. Und klar: in der Hektik des Alltags verdrängen wir das bzw. reden uns das alles schön. Diejenigen, die bis heute von Multikulti träumen, müssten sich zudem eingestehen, dass sie mit ihrer anfänglichen Einschätzung über die Integrationsfähigkeit von Menschen aus dem islamischen Kulturkreis vollkommen daneben lagen. „Wer halb Kulkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern der wird selbst Kalkutta“, sagte einmal Peter Scholl-Latour und hatte Recht. Das Frauenbild wird sich ändern bzw. hat sich in den Klassenzimmern bereits geändert, der Kampf der Kulturen hat schon längst begonnen.

Was können wir jetzt überhaupt noch tun? Das (unbequeme) Thema ansprechen, aufklären: schreibt die Politiker aus den Wahlkreisen an, klärt auf, macht auf allen Kanälen Druck! Je mehr Menschen aus der Mitte der Gesellschaft dies tun umso besser. Mir schreiben täglich sooo viele Menschen, die das Gleiche denken und nur Angst haben, ihre Meinung zu sagen. Wir müssen endlich schnallen, dass es weder „rechts“ noch „rassistisch“ ist, diese Probleme zu thematisieren und dass es das Normalste der Welt ist, von Menschen, die zu uns kommen, Anpassung, Respekt und die Einhaltung der Gesetze zu fordern. Es geht um unsere Freiheit und Sicherheit sowie um die Frage, wie wir in Zukunft leben möchten. Radikale Moscheen müssen geschlossen und Kriminelle ohne Wenn und Aber abgeschoben werden. Wir brauchen auch keine Islamkonferenz oder Ähnliches. Wir haben ein sehr gutes Grundgesetz, so dass überhaupt nichts ausgehandelt werden muss. Die Liste der Maßnahmen ist lang. Es muss sich grundsätzlich etwas ändern, sonst sehe ich schwarz für die Zukunft. Wir können es nur gemeinsam schaffen! Typen, die unsere Art zu leben, verachten und uns dafür sogar bedrohen, haben hier nichts, aber auch überhaupt nichts zu suchen!

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Isabella

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