Gestern wurde in Frauenkirchen die Gedenkstätte "Garten der Erinnerung" eröffnet. Damit soll an die jüdische Geschichte des Seewinkler Wallfahrtsortes gerinnert werden.

Der Historiker Dr. Herbert Brettl hat jahrelang penibel diesen Teil seiner Heimatgeschichte aufgearbeitet und sich dafür eingesetzt, ihn öffentlich zu dokumentieren.

Die Gedenkstätte befindet sich auf dem Tempelplatz, dem Standort der ehemaligen Synagoge.

Bei der sehr berührenden Eröffnungsfeier wurde von allen Rednern darauf hingewiesen, wie besonders wichtig es ist, aus der Vergangenheit zu lernen. Denn die Geschichte Frauenkirchens beweist, welchen Verlust die Vertreibung der Juden brachte. Von den vertriebenen Bewohnern kehrte nur einer zurück. Nach seinem Tod erlosch das jüdische Leben zur Gänze.

Doch heute "ist der Garten ein Grund zur Freude, wenn sich so viele gegen das Vergessen einsetzen", sagte die israelische Botschafterin Talya Fresher-Lador zu den erfreulich zahlreichen erschienen Besuchern.

Landes- und Regionalpolitiker, von Landeshauptmann Hans Niessl abwärts, Vertreter der christlichen Religionen, alle waren vertreten.

Alle? Nein, natürlich Vertreter der FPÖ suchte man vergebens ...

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Hansjuergen Gaugl

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Maria Lodjn

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