Das bewährteste Massenlenkungsmittel: Angst! Wer es nicht nutzt, ist selbst schuld.

Warum haltet Ihr Euch an Tempolimits, deren Sinn Ihr nicht erkennt? Weil Ihr Angst vor Radarfallen habt.

Und wenn die Raubritter Euch doch mal in einem völlig sinnlosen Tempolimit (z.B. 30 vor einer Schule nachts um halb 2) beweissicher geblitzt haben, warum bezahlt Ihr dann das Verwarnungs- oder Bußgeld? Weil Ihr Angst vor Zwangsvollstreckung bis hin zur Erzwingungshaft habt.

Warum bezahlt Ihr Eure Steuern? Aus der gleichen Angst heraus.

Warum bezahlt Ihr Eure Stromrechnung? Aus Angst, irgendwann ohne Strom im Dunklen zu sitzen.

Warum haut Ihr dem ständig nervenden schmächtigen Nachbarn nicht eine aufs Maul? Weil Ihr Angst vor einer Körperverletzungsanzeige mit der Aussicht auf schwedische Gardinen habt.

Warum äußern die meisten Gegner der muslimischen Masseneinwanderung ihre Überzeugung nur noch (anonym) im Internet und halten z.B. am Arbeitsplatz die Klappe? Aus Angst vor Denunziation, wirtschaftlicher Vernichtung und vlt. auch vor der Antifa.

Warum schärft Ihr Euren Kindern ein, keine Fremden ins Haus zu lassen? Aus Angst, sie könnten mißhandelt / entführt / getötet werden. Welches Mittel wendet Ihr dabei gegenüber Euren Kindern an? Angstmache.

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Die Beispiele ließen sich endlos weiterführen, aber mir geht es hier um die Frage "Wie lenkt man ganze Völker in Demokratien möglichst effizient auf dem (vermeintlich) richtigen Kurs durch eine Pandemie?"

Mit Appellen an die Vernunft, Überzeugungsarbeit usw.? Das Ergebnis läßt sich in fast jeder Talkshow studieren: Endlose Diskussionen ohne eindeutiges Ergebnis.

Wie man es auch dreht und wendet: Angst ist das wirksamste Lenkrad für große Menschenmassen.

Im Zeitalter der "modernen" Medizin erscheint es am einfachsten, bedrohliche Krankheiten wegzuimpfen: 1 - 2 Piekse pro Kopf, und das Problem ist gelöst. Minimaler Aufwand für die (angeblich) optimale Wirkung. Keine langwierigen Medikamentenbehandlungen unter teurer(!) ärztlicher Aufsicht, die für ganze Völker schon vom Gesamt-Zeitaufwand her gar nicht zu realisieren wäre.

Je mehr Angst man dem Volk z.B. vor dem Covid-19-Virus macht und die Impfung als die beste Lösung darstellt, umso größer wird die Bereitschaft oder sogar das Verlangen sein, sich impfen zu lassen.

Die immer wieder bewährten Techniken der Massenlenkung kannten schon Hitler, Goebbels und ungezählte Despoten und Tyrannen vor ihnen: Wiederhole einfache Botschaften auf dem Verstandesniveau der Massen (und unterdrücke abweichende Informationen) so lange, bis es im Idealfall auch der Allerletzte glaubt. Das funktioniert völlig unabhängig von "wahr" oder "falsch".

Gedankenbeispiel: Ein weiser Stammesführer in Afrika bekomme von Vulkanforschern die Information, daß ein großer Ausbruch des "Heiligen Berges" kurz bevorsteht, an dessen Fuß sein Stamm lebt. Wie kann er sein Volk retten? Z.B. indem er ihnen etwas vom Zorn der Götter vorlügt und sie mit der so erzeugten Angst zur Flucht in eine sichere Entfernung bewegt. So können adressatengerechte Lügen viele Menschenleben retten, auch wenn auf der Flucht vielleicht einige Opfer von Raubtieren werden oder an den Strapazen sterben, die in der alten Heimat länger gelebt hätten - bis zur Vernichtung des ganzen Stammes durch den Vulkan.

Zurück zu Covid-19: Wahr sind nach meiner Überzeugung insbesondere die Daten zur Übersterblichkeit aus "glaubhaften" Ländern. Z.B. 100% Übersterblichkeit bedeuten, daß in einer Woche doppelt so viele Menschen starben wie in der gleichen Woche im Mittel der letzten ca. 5 Jahre - und zwar ungeachtet der Todesursachen, womit sich auch die ewige Diskussion um die Aussagekraft positiver Coronatests in Luft auflöst.

Solange es keine näherliegende Erklärung gibt wie z.B. Grippewellen, Atombombenexplosionen, vergiftetes Trinkwasser o.ä., kann man deutliche Übersterblichkeiten im zeitlichen Zusammenhang mit erhöhten Corona-Inzidenzien genauso fundiert dem Covid-19-Virus zuschreiben, wie die medizinische Fachwelt deutliche Winter-Übersterblichkeiten seit jeher der Grippe / Influenza zuschreibt.

Hier einige Übersterblichkeitskurven aus Europa:

Our World in Data

Spaniens maximal 158% (= mehr als das Zweieinhalbfache der normalen wöchentlichen Todeszahl!) in einem Land mit ~ 47 Millionen Einwohnern können schon ordentlich Angst machen, sind aber nur ein "Klacks" gegenüber dem, was während der 1.Covid-19-Welle in New York City passierte (untere Grafik):

https://gis.cdc.gov/grasp/fluview/mortality.html

Im Mittel der Wochen 40/2016 bis 10/2020 starben in NYC 1.043 Menschen. Auf dem Höhepunkt der 1.Coronawelle in Woche 15/2020 gab es 8.029 Tote: das entspricht einer Übersterblichkeit von 670% bei einer Einwohnerzahl ähnlich wie in Österreich.

Und nun vergleicht mal die 2.Welle (Anfang 2021) in NYC mit den Gesamt-USA: Dort beträgt die bisher höchste Übersterblichkeit gegenüber dem Mittel der Wochen 40/2016 bis 10/2020 (85.350 zu 54.595) "nur" ~ 56% in Woche 53/2020; praktisch genauso"wenig" wie in NYC.

Warum kam NYC in der 2.Welle so glimpflich davon? Weil man aus dem 1.Diseaster gelernt hatte und nun rechtzeitig in den neuen Lockdown etc. ging!

Trotzdem zeigt der Todessturm der 1.Welle, daß der Lockdown wirkte, weil die Todeskurve genau 3 Wochen später zu sinken begann (= die mittlere Zeitspanne zwischen Covid-19-Infektion und tödlichem Ausgang). Das bedeutet umgekehrt: Bei einem späteren Lockdown in NYC wäre die Übersterblichkeit sicher noch weiter durch die Decke geschossen! Genauso wie in den Ländern aus der 1.Grafik.

OK, in NYC waren die Umstände für das Virus vielleicht so günstig wie nirgendwo sonst auf der Welt: Hohe Bevölkerungsdichte, täglich massenhafte Minimaldistanz-Kontakte in minimal belüfteten Sardinenbüchsen (= U-Bahn), und eben ein viel zu später Lockdown. Und dennoch:

Wer angesichts solcher Daten kein bißchen Angst oder Respekt vor dem Killervirus namens Covid-19 hat, der würde wahrschinlich auch vor einem Mob bis an die Zähne bewaffneter IS-Terroristen mit Mohammed-Karikaturen herumwedeln!

Daher erscheint es mir völlig legitim, daß Regierungen rund um den Globus (in dem Glauben, die Todesopfer möglichst niedrig zu halten - in vielen Staaten ist das Leben das höchste Rechtsgut!) ihre Völker mit Angst vor dem Virus so zu lenken versuchen, daß sich möglichst viele Menschen an die Lockdowns halten und impfen lassen. Im Prinzip wie der Stammesführer im o.a. Gedankenbeispiel - wobei ich nicht behaupte, zu Corona würden bewußt Lügen verbreitet!

Als einfache Botschaft auf dem Verstandesniveau der Massen wurde die 7-Tage-Inzidenz etabliert: Simple und überschaubare Zahlen als Kenngröße für die lokale oder nationale Ansteckungsgefahr und das erhoffte Angstlevel im Volk.

Beweise für böse Absichten (wie z.B. die Transformation in neue Gesellschaftsmodelle, oder was sonst noch so an VT durchs Netz geistert) kann ich darin nicht erkennen. Zudem wird (in D) viel Geld unters Volk gebracht, um die offensichtlichsten Kollateralschäden der Lockdowns abzumildern.

Und die Pharmakonzerne scheffeln mit ihren Produkten nicht erst seit Covid-19 Millionen und Milliarden.

Aber die selbsternannten Durchblicker (Querdenker und Co.) z.B. in Ö und D werden sich durch nichts beeindrucken lassen und weiter aus der Sicherheit des Präventionsparadoxons heraus umso lauter rumtönen, daß Lockdowns, Impfungen, Angstmache vor dem Virus usw. völlig unnötig und Verbrechen an den Völkern wären - weil inzwischen die Corona-Opferzahlen bzw. die Übersterblichkeiten dank der Impfungen noch niedriger sind als in den ersten Wellen.

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Claudia56

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