RB Leipzig-Fußballer Timo Werner wechselt zu Red Bull Racing

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SA-TIERE. Die Sportabteilung des Getränkeherstellers Red Bull ist für seine Weiterverwertung von Talenten bekannt. Regelmäßig wechseln junge Fußballer vom FC Liefering zu Red Bull Salzburg und von dort weiter zu RasenBallsport Leipzig. Nun geht Red Bull noch einen Schritt weiter in die Liga, wo noch mehr Geld zu holen ist. Timo Werner, Nationalspieler und Sturmtalent, wechselt zur neuen Saison von Red Bull Leipzig zu Red Bull Racing in die Formel 1.

„Das meiste Geld steckt in der Formel 1“

Man kann die Sportaktivitäten von Red Bull mögen oder nicht – in den meisten Fällen wissen die Herren und Damen von Didi Mateschitz genau, was sie machen. Im Fußball zeigt Ralph Rangnick allen, außer den Bayern, was man mit jungen Talenten machen kann und Christian Horner, Teamchef von Red Bull Racing, hat viermal die WM in der Formel 1 gewonnen. „Am meisten Geld steckt in der Formel 1 und daher werden wir in Zukunft alle Talente dorthin bringen“, so Ralph Rangnick und Christian Horner unisono auf der heutigen Pressekonferenz.

„Heiligste Aufgabe, das Beste rauszuholen“

„Die Weiterverwertung von Talenten ist unsere wichtigste und heiligste Aufgabe. Timo Werner hat bei RB Leipzig gezeigt, dass er schnell laufen kann. Wir glauben an sein Talent und werden ihn daher in der kommenden Saison anstatt Daniel Riccardo in der Formel 1 als Pilot einsetzen“, erklärt Ralph Rangnick.

Timo Werner: „Ich möchte mich nicht nur als Fußballer definieren. Ich bin Sportler und auch Mensch. Und als Mensch möchte ich mich stetig weiterentwickeln. Heute bin ich Fußballer, Morgen ein Formel-1-Pilot mit hohem Gehalt, Übermorgen vielleicht ein Red-Bull-Golf-Profi mit exorbitantem Gehalt und, wer weiß, irgendwann geht ja Dietrich Mateschitz in Rente.

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Andere übergreifende Pläne

„Das ist einfach der nächste logische Schritt. Wir überlegen, den im Skispringen aktuell eher stockend vorankommenden Gregor Schlierenzauer mithilfe unseres Energy Drinks zu einem Muskelmann zu formen und ihn beim Red Bull Crashed Ice einzusetzen. Dafür wechselt der Yannic Seidenberg, Eishockey-Nationalspieler bei Red Bull München, in den österreichischen Skisprungkader. „Zwar ist er Deutscher, aber wir haben das alles schon mit dem neuen Kanzler Sebastian Kurz besprochen. Wir sind sicher, dass Seidenberg mit seinen 120 Kilo reiner Muskelmasse beim Skispringen besonders beim Absprung punkten können wird“, so Red-Bull-Talenteverschieber Ralph Rangnick.

Kritik wird negiert

Die Kritik, dass Timo Werner mit seinen 1,81 Meter Körpergröße zu groß für ein Formel-1-Cockpit wäre, lässt Christian Horner nicht gelten – einfach so, ohne Kommentar. Und dass das Gewicht von Yannic Seidenberg immerhin 70 Kilo über dem Durchschnitt bei heutigen Skispringern liegt, gleiche man laut Ralph Rangnick mit der Red-Bull-Erfahrung beim Wingsuit-Springen aus.

Auch andere Red-Bull-Mitarbeiter dürfen auf andere Karrieren hoffen

Ob auch bald Red-Bull-Angestellte aus anderen Abteilungen wie dem Reinigungsdienst, dem Marketing oder der rechte Mediendienst, den Mateschitz bald ins Leben ruft, mit seinen „Redakteuren“ zum Beispiel in die Politik wechseln, kann heute noch niemand sagen. Wir dürfen also weiter gespannt sein. „Ich bin jetzt seit 12 Jahren Putzfrau im Hangar 7 in Salzburg, also dem Restaurant am Flughafen Salzburg, und mir wurde gesagt, dass ich besonders gut bei Ecken ausputze. Ich glaube, mein erster Einsatz als Verteidigerin bei Red Bull Salzburg ist nicht mehr fern“, so Agathe Flemming, 65-jährige Reinigungskraft.

ACHTUNG – das ist ein Satireartikel, der keine Flügel verleiht.

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