Wenn Regierende das eigene Volk zum Feind erklären

Am vergangenen Wochenende haben ein Syrer und ein Iraker - sie gelten als dringend tatverdächtig - in Chemnitz einen Deutschen erstochen und zwei weitere schwer verletzt. Dieses Geschehen hätte ohne Zweifel in überregionalen Medien wie der Tagesschau keinerlei Erwähnung gefunden, so wie der Fall des in der Woche zuvor von einem Somalier erstochenen Arztes in Offenburg, doch in Chemnitz gestalteten sich die Dinge etwas anders. Denn am Tag nach der Messerattacke nahmen sich doch wirklich einige Chemnitzer heraus, spontan gegen die Tat zu demonstrieren. Zunächst nur rund 100 Demonstranten, dann ein paar Stunden später ging es bei der Demonstration Hunderter, darunter auch Hooligans des Chemnitzer FC, heftiger zur Sache.

Und schon war das Geschehen von Chemnitz in allen deutschen Medien, inklusive der Tagesschau deren Chef Gniffke doch erst kürzlich erklärt hatte, warum die Ermordung des Arztes aus Offenburg nicht berichtenswert sei. Allgemeines Entsetzen. Die Bundesregierung lässt durch ihren Sprecher Seibert verlauten, wie schockiert sie über das Geschehen sei, auch die Oberbürgermeisterin von Chemnitz zeigt sich entsetzt. Was Politik wie Medien in Deutschland entsetzt, ist wohlgemerkt nicht der Mord an dem Deutschen, sondern, dass es Menschen wagen, gegen diese Ermordung zu protestieren.

Wo kämen wir denn auch hin, wenn nach jeder Messerattacke eines Syrers, Afghanen, Somaliers oder Irakers die Menschen gegen solcherart Gewalt demonstrierten? Dann hätten wir ja täglich Demonstrationen in Deutschland, nicht auszudenken!

Man muss es sich immer wieder deutlich machen: Nicht die Ermordung von Menschen, sondern der Protest dagegen, ist für die deutschen Mainstreammedien, für die Bundesregierung und die etablierten Parteien verurteilenswert. Nicht die Mordtat löst bei Merkel & Co Entsetzen aus, sondern die Auflehnung gegen solches Tun. Da muss man sich doch glatt fragen, worauf Frau Merkel ihren Amtseid geleistet hat. Die Eidesformel verlangt nach § 56 GG jedenfalls, dass sie ihre "Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden" solle. Das kann es jedenfalls nicht gewesen sein.

shutterstock/360b

Nun kann man einwenden, dass die Demonstration der Hooligans des Chemnitzer FC nicht gerade ein Schweigemarsch war. Doch ist hier offensichtlich niemand ernsthaft zu Schaden gekommen, es gab keine Sachbeschädigungen. Das ist bei den gewaltsamen Protesten zum G20-Gipfel in Hamburg oder bei den jährlichen Maikrawallen in Berlin und vielen anderen ähnlichen Aktionen der Antifa ganz anders. Ohne, dass es in Politik und Medien deswegen allzu großes Entsetzen gäbe. Zudem, wen darf es wundern, wenn nach Dutzenden von Tötungsopfern, Vergewaltigungen und Messerattacken Menschen die Geduld verlieren und die Hoffnung aufgeben, von staatlichen Stellen Hilfe, Unterstützung oder sei es auch nur Verständnis für ihre Sorgen zu finden. Statt dessen gibt es Beschwichtigungen durch ein Kartell von Politik und Medien. Von Einzelfällen ist die Rede, davon, dass Flüchtlinge nicht krimineller als Deutsche seien, was Unfug ist. Wer seinen Unmut äußert, wird als Nazi in die äußerste rechte Ecke gerückt. Ab wie vielen durch "Flüchtlinge" getöteten Deutschen darf protestiert werden, ab wann unternimmt der Staat etwas, bei 1.000, bei 10.000 oder erst bei 100.000? Oder sind das dann immer noch Einzelfälle?

Glauben Politik und Medien wirklich, sie erreichen die Menschen, wenn diese unter Generalverdacht gestellt werden, wenn sie vor allem im Osten und besonders in Sachsen in Sippenhaft genommen und pauschal als Mob und Pöbel verunglimpft werden, nur weil sie den Finger in die offene Wunde deutscher Politik legen?

Politik und Medien können und wollen nicht zugeben, dass ihre schöne bunte Flüchtlingswelt des Jahres 2015 eine Farce war, die der Wirklichkeit nicht stand hält. Statt Konsequenzen zu ziehen und umzusteuern, wird auf dem eingeschlagenen falschen Weg nur umso konsequenter voran geschritten. Dabei nehmen Politik und Medien in Deutschland immer stärker totalitäre Züge an. Kritiker sollen eingeschüchtert und mundtot gemacht werden. Nicht die deutsche Bevölkerung, die die durch ihre tägliche Arbeit diesen Staat (noch) am Laufen hält, findet Gnade, sondern radikale Moslems, Menschen mit einem mittelalterlichen Frauenbild und einer tiefen Verachtung für unsere Werte und Ideale. Es ist mehr als offensichtlich, dass diese Regierung, diese Medien in einer geradezu unvorstellbaren ideologischen Verblendung, die von der Realität Lichtjahre entfernt ist, dieses Land kaputt machen. Nicht, die die in Chemnitz auf die Straße gegangen sind, sind eine Gefahr für Deutschland, sondern leider die, die es regieren, in Politik wie Medien.

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