Ein Jude wurde offenbar antisemitisch beleidigt. Zudem ist es ein sogenannter prominenter Jude, der Sänger Gil Ofrahim, Sohn des bekannten Künstlers Abi Ofrahim.

G. Ofarim beklagt in einem Instagram-Video an seine Follower am vergangenen Dienstag weinend, Tränen in den Augen, einen unfassbaren antisemitischen Vorfall. Seine Folower reagieren entsetzt.

All das ist schlimm – wenn dem so ist wie geschildert. Sehr schlimm, wie jede Beleidigung schlimm ist, die einem Menschen widerfährt.

Allerdings sollte auch, wie normal usus, für die Beschuldigten - hier betrifft es einen Angestellten des Westin-Hotel in Leipzig - die Unschuldsvermutung gelten. Insbesondere da von Seiten des beschuldigten Mitarbeiters Anzeige wegen Verleumnung erstattet wurde und ein anwesender Hotel-Gast als Zeuge den Vorwürfen des Sängers widerspricht: „…es stimme alles nicht, was in dem Video zu hören ist“.

Siehe u.a. https://www.swr3.de/aktuell/nachrichten/gil-ofarim-antisemitismus-100.html

Abwegig wäre auch nicht der Gedanke, dass diese Sache aus Publicity-Gründen aufgebauscht wurde.-

Interessant besonders, welch große Aufregung dieser geschiderte Vorfall in ganz Deutschland erzeugt: Die GEZ-Staatsender berichten - natürlich auch die Establishment Druck- und Internet-Medien und in den Social-Kanälen herrscht helles Entsetzen. Die Kommentare überschlagen sich.

Sofort fand eine Solidaritäts-Demo vor dem Westin-Hotel Leipzig statt. Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmenden zunächst auf einen „mittleren dreistelligen Bereich“. Und Schuster vom ZJD ist natürlich außer sich vor Empörung.-

Und die Politiker haben pflichtbewußt mal wieder ihre vergrämte Betroffenheitsvisage aufgesetzt und unisono vielfach Empörungs- und Entsetzensbekundungen abgegeben .-

In der Tat – schlimm wenn sich die Vorwürfe bestätigen.

Doch warten wir erst einmal ab, was die Ermittlungen ergeben.

Unliebsame Deutsche werden übrigens täglich übelst – straffrei – als „Nazi“ beleidigt. Das wird praktisch schon als selbstverständlich vom zur Unterwürfigkeit dressierten Michl-Volk (und den auf politisch korrekte Verhaltensweisen eingeschworenen Staatsanwaltschaften) hingenommen.

Einen schalen Geschmack hat das alles schon, insbesondere wenn man diese ganze Aufregung ins Verhältnis setzt zu grausligen Vorkommnissen in islamischen Ländern, wo Christen bis auf´s Blut gepeinigt, gequält, zu Tode massakriert werden, nur weil sie ein Kreuz tragen.-

Siehe u.a. https://www.diepresse.com/1314126/wir-moslems-konnen-nicht-gleichzeitig-mit-euch-existieren

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MartinUSH

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