Der ÖGB droht mit der größten Streikwelle Österreichs – wen wundert's?

Der ÖGB droht mit der größten Streikwelle Österreichs – wen wundert's? Jahrzehntelange waren die Roten gewohnt, alles zu bekommen, was sie wollten, doch nun weht ein anderer Wind und das gefällt den verwöhnten Gewerkschaftern nicht. Der ÖGB zeigt sich unter anderem empört darüber, wie sehr sich diese Regierung in der Opferrolle sult... es heißt, "wir wollten niemanden ermorden, Pflastersteine und Grablichter stehen für die Schwerstarbeit, die oft tödlich endet.." Gut, dass sie niemanden ermorden wollten, aber der Identitäre, der mit einem solchen Stein zu Boden gebracht wurde, sieht das vermutlich anders.

Der ÖGB meint nun, dass diese Regierung aus dem Fall des zusammengeschlagenen Identitären ein faules Spiel mache, es sei eine Frechheit und man distanziere sich davon... natürlich hat der ÖGB mit diesem Angriff nicht direkt zu tun, aber es war die Optik bleibt nun mal schief, zwischen Linken und Rechten herrscht Krieg.

"Ja es wird die größte Streikwelle geben, die Österreich je gesehen hat!", verspricht die Österreichische Gewerkschaft schon mal. Ich muss sagen, dass mir diese arroganten Töne schon sehr auf die Nerven gehen. Die lieben Herren von der Gewerkschaft (zu sehen sind meist nur Herren) sollen sich die Sache erst mal ansehen, sollen prüfen, ob der 12-Stunden-Arbeitstag tatsächlich auf Freiwilligkeit beruht, anstatt gleich von Streik zu sprechen. Hier geht es um UNSERE Wirtschaft, ein Streik würde dieser schaden. Aber den ÖGBlern ist das freilich egal. Denen geht es um persönliche Interessen.

Katzian, ÖGB-Chef, vergleicht es so: Wien. „Wir sind wie eine gewerkschaftliche Hydra: Wenn Sie einen wegschicken, kommen zwei hintennach. Das wird ihr Albtraum.."

Ich gehe davon aus, dass die Gewerkschaft sich nicht vorführen lassen will und dass die Proteste nicht beendet sind“, sagt auch Wiens SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig im ÖSTERREICH-Interview.

P-nahen Industriellen drohen rasche Streiks

Als Erstes sollen Betriebe ins Visier genommen werden, die als VP-nahe gelten und im Wahlkampf für Sebastian Kurz gespendet hatten – Streiks drohen etwa bei KTM.

Spätestens im September sind weitere Groß-Demos – vergangenen Samstag demonstrierten 100.000 gegen die Arbeitszeitflexibilisierung – in Österreich geplant.

Auch in den Verkehrsbetrieben – also etwa ÖBB – sind weitere Arbeitsausfälle geplant, um gegen das Gesetz zu protestieren.

Am Flughafen könnte die Austro Control für einige Stunden von der Gewerkschaft lahmgelegt werden. Überlegt wird von einzelnen Gewerkschaftern, noch mitten in der Urlaubszeit – Juli, August – zuzuschlagen.

Andere Gewerkschafter würden Maßnahmen rund um den großen EU-Gipfel am 20. September in Salzburg präferieren.

Das klingt doch alles nach Erpressung, oder etwa nicht?

Quelle: http://www.oe24.at/oesterreich/politik/12-Stunden-Tag-Jetzt-droht-Streikwelle/340274994

Redigiert mit freundlicher Unterstützung der Redaktion.

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