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Ansprache einer Kerze
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Nun habt Ihr mich angezĂŒndet und schaut in mein Licht. Vielleicht schwingt dabei Freude in Euch. Ich jedenfalls freue mich, dass ich brenne. Wenn ich nicht brennen wĂŒrde, lĂ€ge ich vielleicht in einem Karton mit anderen Kerzen, die auch nicht brennen. Doch wir haben nur einen Sinn, wenn wir unseren Lichtschein erstrahlen lassen können.
NatĂŒrlich bin ich schon ein kleines bisschen kĂŒrzer geworden, seit Du mich angezĂŒndet hast. Das ist einerseits schade, denn ich kann mir ausrechnen, wann mein Docht erlischt. So ist das. Es gibt nur zwei Möglichkeiten â entweder ich bleibe im Karton und bin nutzlos oder ich spende Euch Licht und WĂ€rme. Dann weiĂ ich, wozu ich da bin, und mein Strahlen lebt in Euren Herzen weiter.
So ist es auch bei Euch Menschen, wenn Ihr bereit seid, etwas von Euch zu geben, dann habt Ihr einen Sinn und andere Menschen freuen sich, dass es Euch gibt. Auch Ihr könnt Licht und WĂ€rme verbreiten, indem Ihr von dem abgebt, was in Euch lebendig ist: von Eurer Treue, Eurem Lachen, von Eurer Traurigkeit, von Euren SehnsĂŒchten, von allem, was in Euch ist. Am Anfang glaubt Ihr vielleicht, dass Ihr dadurch weniger werdet, doch bald spĂŒrt Ihr, dass Ihr selbst dadurch beschenkt werdet. Die Freude, die Ihr schenkt, kehrt in Euer eigenes Herz zurĂŒck.
Ich bin nur eine kleine einzelne Leuchte, und doch bewirke ich etwas. Wenn ich dann noch mit anderen zusammen brennen darf, ist unser Licht groĂ und die WĂ€rme stark. Bei euch Menschen ist das genauso. Unser strahlendes Licht ist ansteckend.
Deshalb wĂŒnsche ich uns allen eine lichtvolle, strahlend helle und warm-herzige Vorweihnachtszeit und heute
einen besinnlichen, kerzendurchlichteten Zweiten Advent.