Ich habe früher eine zeitlang hier gebloggt, irgendwann das Interesse verloren und war nur noch als Leser unterwegs. Immer wieder mal einen netten Eintrag der auf Twitter oder Facebook geteilt wurde. Bevor ich aufhörte zu bloggen, schrieb ich in erster Linie über Gesundheit, Politik und sonst alles was mir auf der Seele lag. Hach waren das Zeiten. Habe vorhin wieder einen gelesen und mir gedacht, ich könnte ja auch mal wieder.

Tja und jetzt bin ich hier um wieder um mich über Gesundheit auszukotzen.

Meine Reise

Kleine Kurzfassung. Ich war mal ein 130kg Fettsack und bin heute ziemlich sportlich. Habe damals abgenommen auf 95kg, zwischendurch gings während einer Verletzungsphase wieder rauf auf 110kg, aber aktuell sinds ziemlich schlanke und sportliche 85kg Tendenz fallend. Ich habe mehr über Ernährung und Sport gelesen, als mir lieb ist. Hunderte Internetblogs/seiten und mindestens genausoviele Studien und Artikel aus Medizinjournalen/Fachschriften.

Ich würde behaupten, dass ich mich da ein bisschen auskenn. :D

"Wow du hast aber ordentlich abgenommen!"

Wenn ich für jedes Mal, wenn ich das Kompliment erhielt 1€ bekommen hätte, könnte ich mir endlich guten Gewissens die Kopfhörer kaufen, die seit Jahren auf meiner Wunschliste sind und einfach nicht billiger werden.

"Wie hast du das geschafft?"

Damit ginge sich auch noch der passende Verstärker aus.

"Hast du einen Tipp für mich/Kannst du mir dabei helfen?"

Warte ich dachte ich habe dir gerade erklärt, wie ich das gemacht habe, wieso fragst du nochmal?

"Ja aber, ..."

Die Verwandlung

Manchmal fühle ich mich ein bisschen wie Gregor.

Ich bin leider ein Mensch, der nicht leicht neue Bekanntschaften schließt und jedes Mal wenn ich mit den Leuten zusammen bin, die mich seit längerem kennen, kommt das Thema immer unweigerlich auf meine Verwandlung zu sprechen. Es ist immer positives Feedback. Die Leut san glücklich darüber, dass ich es "geschafft" habe. Anerkennung, Lob, Respekt.

Nur bin ich ein bisschen traurig darüber, dass die Themen oft darauf reduziert werden. Insbesondere finde ich es traurig, dass etwas so einfaches wie Gewichtsverlust, so einen hohen Stellenwert genießt und es Wert ist permanent gelobt zu werden.

Neid bekomme ich nie zu spüren. Vielleicht liegts daran, dass ich ihn nicht lesen kann oder einfach daran, dass man mich noch vor 20-30-40kg gekannt hat.

Wir sehen einen anderen Menschen immer in seinem derzeitigen Zustand und gehen davon aus, dass da so ist und immer so war. Wenn sich einer "plötzlich" ändert, bemerken wir auch, dass unser eigener Körper nicht immer so war, wie er jetzt ist. Was dazu führt, dass ich immer wieder mal um Ratschläge und Tipps gefragt werde.

Windmühle 1: X macht mir keinen Spaß

Ich gehe dann immer darauf ein, dass man für sich etwas finden muss, was Spaß macht und einen interessiert. Ich habe es damals zuerst mit Laufen versucht, mal ganz davon abgesehen, dass es nicht gesund ist mit 130kg zu laufen, hats mir keinen Spaß gemacht (und macht es heute nach wie vor nicht). Habe mich einige Monate durch verschiedene Sportarten durchprobiert bis ich eine gefunden hab die mir gefallen hat.

Es kommt immer die Frage, was ich so für Sport mache. Krafttraining und Cardio vorm Fernseher. "Ja aber ich mag nicht ins Fitnesscenter und sowieso will ich keine Muckis, ich will nur sportlich werden / bissl abnehmen" "Fahrradfahren indoor ist langweilig" In der Ablehnung liefern sie ja eigentlich die Lösung schon mit, aber so weit denkt man nicht. Wenn laufen ungesund für einen ist, könnte man es mit was anderem probieren, es gibt mehr Cardio als nur Laufen. Es gibt tausende Hobbies bei denen man sich körperlich betätigt, eins aussuchen und ausprobieren und wenns nicht taugt, das nächste.

Das eigentlich wichtigste aber ist: man nimmt nicht beim Sport ab, man nimmt in der Küche ab. Man kann auch ohne Sport abnehmen, aber Sport hilft dabei es schneller zu tun und hat sonst auch positive Nebeneffekte.

Windmühle 2: Aber

Es kam ja kurz im obigen Absatz. "Aber ich mag nicht ins Fitnesscenter." Allgemein ist <aber> das erste Wort das ich höre, nachdem man mich um etwas fragt. Man ist sofort bei der Hand mit einem Grund, warum etwas nicht in Frage kommt oder wieso man Bedenken hat. Man redet ein Problem herbei, noch bevor es eingetreten ist. Dieses eine Wort hat mich schon so viele Nerven gekostet. "Aber was wenn", "Aber wieso nicht", "Aber ich habe gehört", "Aber der X hat Y gesagt". Es zeigt in erster Linie aber folgendes. Man hat sich schonmal Gedanken zu dem Thema gemacht, ist auf dasselbe gekommen, was ich gerade von mir gegeben habe und hat sich da schon eine Ausrede zurechtgelegt.

Windmühle 3: Diäten funktionieren nicht

Unterrschreibe ich so zu 100%. Diäten funktionieren nicht, haben noch nie funktioniert und werden nie funktionieren. Wieso? Weil es eine kurzfristige Lösung ist für ein langfristiges Problem. Sich 4 Wochen mit Saftsmoothies zu Tode hungern bringt nix, die Kilos die man dabei abnimmt, sind in kürzester Zeit wieder drauf und die Diät selbst war ungesund und hat vielleicht noch einen Schaden verursacht.

Ich bin nicht über Nacht auf 130kg angeschwollen und ich habe nicht über Nacht das überschüssige Gewicht verloren.

Ernährungstagebuch geführt und dann mal analysiert was alles so schief läuft. Basierend auf dem meine Ernährung allgemein umgestellt (u.A. weniger Alkohol, keine flüssigen Kalorien, kein Zucker mehr im Kaffee/Tee, ...)

Hin und wieder bestimmte Ernährungsarten ausprobiert (ketogene Ernährung, Lowcarb, IF, 0-1, Lowfat, ...) einiges davon war interessant und hat einen netten Schub gegeben beim Gewichtsverlust, anderes war unnötig. Aber habe nie irgendwelche dummen Diäten (Stichwort: u.a. Spargeldiät) ausprobiert. Wenn ich ein Ernährungsexperiment für 2-3 Monate gestartet habe, war immer zuerst die Frage "wie nachhaltig ist es" und viel wichtiger "wie viel Spaß macht es".

Die paar Monate auf Keto waren richtig geil, endlose Massen an Fleisch und trotzdem ist das Gewicht gepurzelt. Wurde dann schnell eintönig und ist auch nicht besonders umweltfreundlich. Habe es wieder sein lassen. Ich halte mich immer damit zurück, es jemanden zu empfehlen. Wenn die Keto als Diät gesehen wird, wird es nix bringen. Dazu später noch vielleicht etwas mehr.

Windmühle 4: Ich habe keine Zeit

Ich habe noch nie einen Menschen getroffen, der wenn er gesagt hat "ich habe keine Zeit" seine Zeit nicht mit irgendwas anderem in erheblichem Ausmaß verbracht hat.

Ich arbeite vollzeit, habe mehrere zeitintensive Hobbies (Lesen, Videospiele, Musik,...), bin aktiv in meinem Freundeskreis, muss meinen Haushalt alleine schupfen und meine Familie vernachlässige ich auch nicht und trotzdem finde ich die Zeit 180 Minuten in der Woche Sport zu machen.

Ich habe zwar den unbezahlbaren Luxus ein Homegym zu haben, sprich mein Fitnesscenter ist 4 Meter von meinem Schreibtisch entfernt, aber selbst wenn ich zum nächsten fahren müsste oder auf dem Heimweg von der Arbeit in eins gehen würde, so würde das nur auf 5 Stunden/Woche aufsteigen. Und das ist das klassische Kraftpumpen, andere Sportarten brauchen weniger Zeit, kann man zuhause ebenso gut erledigen und überhaupt, sollte man sich einen Sport suchen den man so sehr mag, dass man ihn zum Hobby macht. Man darf die Zeit die man mit Sport verbringt, nicht als Arbeit empfinden.

Die Woche hat 168 Stunden. -40h Arbeit -5h Arbeitsweg -56h Schlafen, bleiben noch 67 Stunden in der Woche. Manche arbeiten bisschen mehr, andere bisschen weniger, manche brauchen länger in die Arbeit, andere kürzer und nicht jeder schläft 8 Stunden am Tag. Aber so pi mal daumen hat jeder von uns 67 Stunden in der Woche an Freizeit. Interessant ist: Die meisten Menschen die keine Zeit haben für Sport, sind diejenigen die immer auf dem aktuellsten Stand sind, wenn es um die neuesten Serien geht, die immer Bescheid wissen, wie welches Fußballspiel ausgegangen sind, die gerade wieder 3 neue Bücher bestellt haben, die wieder ein neues Spiel gekauft haben, die wieder letzte Woche 2x im Kino waren, ...

Laut einer US Statistik verbringt der durchschnittliche Amerikaner 42h in der Woche vor dem Fernseher. Klar wir sind nicht die Amis, aber allzuweit weg sind wir sicher nicht von dieser Zahl. Jetzt mal ehrlich, gäbe es wirklich nicht ein Fenster in der Woche wo man so 2-4 Stunden freimachen könnte, in einem oder gestaffelt, für etwas Bewegung? Es ist auch erschreckend wie viel Zeit ältere Menschen auf den Smartphones bzw mit irgendwelchen Smartphonespielen verbringen. Da werden in der Woche 20Stunden lang Puzzles gelöst, Pokemon gefangen (wobei man sich da wenigstens bewegt), Zombies getötet, Burgen angegriffen, ... Aber man hat keine Zeit Sport zu machen oder selbst zu kochen, die Arbeit und sonst ist man auch so im Stress...

Windmühle 5: Kinder

Wenn man keine Kinder hat, dann hat man jemanden mit Kindern sowieso nichts zu sagen. Es ist alles irrelevant was man von sich gibt, denn mit Kindern ist alles so anders und du wirst es auch verstehen, wenn du mal welche hast. "Ja ist ja alles schön und gut, aber mit Kindern geht das nicht". Ich lass es dabei bleiben, weil ich sonst unhöflich werde. Nur ein "Wieso fragst du, wenns dich eh nicht interessiert was ich zu sagen habe?" kann ich mir manchmal nicht verkneifen.

Windmühle 6: Ich habe kein Geld dafür

Oder auch "gesundes Essen ist zu teuer". Abnehmen = weniger essen = weniger Geld ausgeben. Man kann auch mit demselben Zeug das man zurzeit zu sich nimmt abnehmen.

Wobei die wirkliche Ursache dieses Problems ist, dass heutzutage keiner mehr kocht bzw kochen kann. Wenn nicht das Fertigericht in die Mikro/den Ofen geschoben wird, so kocht man nach Lego Prinzip und mischt die vorgefertigen Sachen. Das vormarinierte Steak kommt in die Pfanne, die vorgeschnittenen Erdäpfelscheiben in den Ofen und die Salatmischung mim Dressing in die Schüssel. Problematisch hinzu kommt, dass es eine regelrechte Industrie ums Abnehmen gibt. Klassische Werbung als auch im Social Media. Jeder hat die Weisheit mim Löffel gefressen und jeder kennt das Geheimnis zum Glück. Man muss dafür nur meinen Plan kaufen, dieses Mittel kaufen, usw usw. Wir leben in einer so durch und durch kapitalisierten Gesellschaft, dass der erste Gedanke beim Wunsch abzunehmen es ist, "was muss ich mir kaufen um abzunehmen". Man sieht es so oft. Jemand will abnehmen, rennt zum Denn's, kauft dort ein und hat für 2 Tage ausgegeben, was man sonst für eine Woche ausgibt und es reicht hint und vorn nicht um in den 2 Tagen halbwegs satt zu werden. "Ja ich könnt abnehmen, wenn ich 500€ im Monat für Essen hätte."

Ich habe von meiner Mutter so viel lernen können. Wie man für 5€ Essen für 2 Tage macht, wie man Sachen auf Vorrat kauft, was man als Resteverwertung machen kann. Man muss sich nur anschauen wie viele noch essbare Lebensmittel wir täglich wegwerfen und das haben wir bezahlt.

Windmühle 7: Übertriebene Erwartungen

Man hat Jahr(zehnt)e an seinem jetzigen Körper gearbeitet und will nun eine Lösung haben wie das zack zack zack besser wird. Bekomme es auch oft mit. Wenn ich erkläre, wie ich mich ernährt habe und man damit "nur" 1.5-2kg/Monat verliert. "Dann brauch ich ja 2 Jahre bis ich bei meinem Zielgewicht bin".

Es hat länger als 2 Jahre gedauert bist du dort angekommen bist wo du jetzt bist, ist dann immer meine Antwort. Man denkt sich sowas geht schnell und man will es schnell haben. Statt sich genauer Gedanken zu machen, kauft man sich irgendwelche Diätpillen und Fatburner, bezahlt irgendeinem Instagraminfluencer 100€ für seine PDF mit Abnehmtipps und Ernährungsplänen und man muss viel Glück haben, dass das einer war, wo nicht nur Blödsinn steht.

Don Quijote

Ich könnte noch lange weiter erzählen. Aber worauf will ich hinaus, was will ich überhaupt?

Die Welt wird immer dicker. Übergewicht und Adipositas sind auf dem Vormarsch und dabei ist es nicht nur ein Problem der Industriestaaten. Um die Klimakeule zu schwingen. Übergewicht ist ökologisch nicht nachhaltig. Ein Land in dem über 60% der Menschen übergewichtig oder fettleibig sind (Amerika z.B.) braucht um ein vielfaches mehr Nahrung als ein Land das es nicht ist. Gewicht muss man erhalten. Je dicker man ist, desto mehr Energie in Form von Nahrung benötigt man um seine Masse zu erhalten.

Andererseits verursacht Fettleibigkeit medizinische Kosten auf demselben Level, wenn nicht noch darüber (und oft kombiniert) wie Alkohol und Zigaretten. Eine gesunde Bevölkerung führt zu einem gesunden Sozialsystem.

Wieso tu ich mir das überhaupt an? Naja wieso nicht. Die kleinen Erfolgserlebnisse machen es Wert. Wenn die eigene Mama die seit sie 11 Jahre alt war, moppelig oder extrem dick war, heute schön schlank ist, so macht mich das glücklich. Es hat lange gedauert die Windmühlen zu bekämpfen, an die sie sich geklammert hat, aber es hat funktioniert. Als positiver Nebeneffekt hat auch mein Papa abgenommen und er kommt schon in ein Alter wo sein Gewicht einen negativen Einfluss auf die Frage "wird er die Enkel noch erleben" genommen hätte. Mein kleiner Bruder, ein paar Freunde, Arbeitskollegen. Es gab sie. Diese Glücksmomente wo die Windmühlen niedergebrannt wurden, wo ich Menschen dabei geholfen habe, sich selbst zu helfen und es hat mich glücklich gemacht. Ja glücklicher als der Blick in den eigenen Spiegel.

Wenn jemand glücklich und zufrieden ist mit seinem Körper, so will ich da auch nichts sagen. Aber wenn jeder so glücklich und zufrieden wäre wie man immer vorgibt, würde man nicht ständig nach dem Rezept zum Gewichtsverlust fragen und noch jede Person die ich kenne, die abgenommen hat, hat zugegeben nun um Welten glücklicher zu sein. Oft redet man sich etwas schöner als es ist. Ich kenne eine handvoll Menschen die wirklich zufrieden und glücklich sind mit ihrem Gewicht. Das sind aber auch die Menschen die keine Ausreden, Erklärungen, Rechtfertigungen haben. Da heißt es "jo i bin blad, weil i ess gern".

Aber Ausnahmen bestätigen die Regel und egal wie viele Menschen ich kenne und in meinem Umfeld habe, die nun schlanker und fitter sind, ein Blick auf die neuesten Statistiken beweist immer wieder, dass es ein Kampf gegen Windmühlen ist, es werden immer mehr Menschen, immer dicker.

Es gibt zu wenig Wissen um nachhaltige Ernährung, hier hat unser Schulsystem und unsere Politik komplett versagt. Zwei verschiedene Industrien kämpfen um unser Körpergewicht. Da hätten wir einerseits die Nahrungsmittelindustrie, die gut daran verdient, wenn wir uns so viel wie möglich reinstopfen und dann ist da die Diätindustrie, die kaum ein Interesse an nachhaltigen Lösungen hat, denn dann könnte man nicht demselben Menschen immer wieder was neues verkaufen.

Vielleicht blogge ich wieder regelmäßiger, vielleicht auch nicht. Die Themen Sport, Ernährung und Gesundheit begleiten mich ständig.

Ein paar Windmühlen habe ich mal bewusst ausgelassen, da sie nur unnötig aufregen (Stichwort: Haes, fatpositivity,...) und ich habe mich auch absichtlich eher allgemein gehalten und keine spezfischen Lösungspläne/Vorschläge dargeboten, einerseits um das hier nicht noch länger zu machen als es ohnehin ist und andererseits will ich in Zukunft ja vielleicht auch noch was schreiben ;)

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