Was mich in Hotels am meisten nervt - Teil eins

Auf meiner Reiseliste der letzten zwei Monate standen Südtirol, die Schweiz, Istrien, Thüringen und eine Ostseekreuzfahrt. In Österreich war ich in Kärnten, im Ötztal und im Mühlviertel unterwegs.

Insgesamt habe ich die letzten Monate in 23 verschiedenen Hotels übernachtet, ein Zimmer in einem Leuchtturm und eine Kabine in einem Kreuzfahrtschiff mitgerechnet.

Für einen eigenen Hoteltester-Blog würden meine Erfahrungen schon genügen, aber viel lieber erzähle ich euch, was mich in Hotels am meisten stört. Fortsetzung folgt!

Heute: Das BadezimmerGleich vorweg: Ich bin stark kurzsichtig. Nehme ich meine Brille ab, bin ich so blind wie der sprichwörtliche Maulwurf. Leider vertrage ich keine Kontaktlinsen, denn damit würde sich ein Problem in Luft auflösen und zwar das der neumodernen und hightech-designten Duscharmaturen.

Was ich unter der Dusche will? Duschen! Was die Designer wollen? Mich mit Knöpfen, Hebeln und Drehvorrichtungen zur Weißglut bringen. Drückt man da, kommt zwar Wasser, aber nicht von oben, sondern von der Seite. Dreht man dort, strömt zwar kochend heißes Wasser aus dem Duschkopf, aber wo ist der verdammte Regler zum kälter drehen?

Dass ich es ebenfalls nicht schätze, aus der Dusche rauszukommen und im Badezimmer eine Überschwemmung vorzufinden, da sowohl Architekten, Innenausstatter und Installateure vergessen haben, dass das Duschwasser irgendwohin abfließen muss, versteht sich von selbst.

Mein Handtuch benütze ich aber lieber zum Abtrocknen als die Sauerei aufzuwischen. Ich könnte auch den Fön benutzen, wenn er denn außer einem heißen einmaligen Röchler noch etwas mehr Power von sich geben würde. Da stellt sich mir dann jedes Mal die Frage: Soll ich den Fön beatmen oder nicht?

Auch beim Waschbecken könnten einige Hotels nachkorrigieren. Es hat schon einen Sinn, dass wenn man den Wasserhahn aufdreht, das Wasser in das Becken rinnen soll und nicht darüber hinaus. Denn dann, liebe Hoteliers, wurde euch ein zu langer Wasserhahn eingeredet, war wahrscheinlich ein Schnäppchen im Baumarkt.

Und versteht mich bitte nicht falsch, ich brauche kein riesiges Badezimmer. Eine Badewanne schon gar nicht (nachdem mir ein Zimmermädchen in einem 5-Stern-Hotel erzählt hat, wie wenig Zeit sie zur Reinigung der Zimmer hätten und die Badewannen am stärksten darunter leiden, würde ich mich sowieso nie mehr wieder in eine setzen).

Ein kleines funktionales Badezimmer würde mir genügen. Nur könnte man bei der Raumaufteilung darauf achten, akrobatische Kunststücke zu vermeiden um nicht über die Kloschüssel steigen zu müssen um die Duschkabine zu erreichen. Alles schon gehabt...

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Silvia Jelincic

Silvia Jelincic bewertete diesen Eintrag 14.12.2015 23:17:12

fischundfleisch

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