Problematische Inflationsberechnung ermöglicht lockere Geldpolitik der EZB!

Niedrigzinsen und die Anleihenkäufe begründet die EZB mit der niedrigen Inflationsrate im Euroraum, die sich auf 0,9 % im 3. Quartal 2019 belief.

Nicht nur Otto-Normal-Verbraucher hat oft das Gefühl, dass die tatsächliche Geldentwertung höher ist sondern auch so mancher Finanzexperte wie Gunther Schnabl - Leiter des Wirtschaftsinstitutes der Universität Leipzig - teilt diese Ansicht.

Im europäischen Verbraucherpreisindex wird im Gegensatz zu den USA die Entwicklung der Immobilienpreise nicht berücksichtigt. Unter Einbeziehung dieser wäre die Inflation deutlich höher und damit der aktuellen Geldpolitik der EZB die Basis entzogen.

Aber selbst bei der Entwicklung der im Verbraucherpreisindex berücksichtigten Mieten werden massive Zweifel laut:

Laut statistischen Bundesamt hätte sich die Nettokaltmiete im Februar 2019 auf 19,6 % des durchschnittlichen Einkommens verringert, die gesamten Wohnungkosten würden 32,5 % des durchschnittlichen Einkommens verschlingen.

Entsprechend Berechnungen des Mieterbundes sieht die Situation anders aus: "Schon 2017 mussten Mieter in Deutschland 29 Prozent ihres Einkommens für die Miete zahlen. Bei Einpersonenhaushalten lag die Wohnkostenbelastung bei 34 Prozent und bei einkommensschwächeren Haushalten (…) sogar bei 46 Prozent."

Ich fordere daher die österreichische Regierung und die österreichischen Parteien auf für eine Einbeziehung von Vermögenswerten in die Inflationsberechnung einzutreten und damit der EZB bei ihrer Politik der Vergemeinschaftung der Schulden auf Basis einer problematischen Inflationsberechnung einen Riegel vorzuschieben.

Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!

Ein nachdenklicher

Robert Cvrkal

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