"Experten fordern offene Debatte über NATO-Beitritt", berichtet der Kurier (18.5.2022) über einen offenen Brief und zitiert den Politologen Anton Pelinka: "Als Alternative zur Neutralität sehe ich nur die NATO - vielleicht eine NATO, die stärker eine europäische Eigenständigkeit betont." Ich halte eine offene Diskussion für wichtig. Die bislang vorgetragenen Argumente sind jedoch nicht offen, sondern determinieren den Diskurs: entweder Neutralität oder NATO.

Collage Hubert Thurnhofer https://unseresicherheit.org/

"75 bis 80 Prozent der österreichischen Bevölkerung lehnen einen NATO-Beitritt ab. Davon sollte sich die Politik nicht leiten lassen, die große Mehrheit der Bevölkerung sei in den 1980ern auch gegen einen EU-Beitritt gewesen, sagt Anton Pelinka. Würde die Bevölkerung ausreichend über die NATO informiert, "dann wird sich auch die Stimmung verändern", glaubt Irmgard Griss", berichtet der Kurier (18.5.2022) über die Position zweier Unterzeichner des offenen Briefes.

Irmgard Griss sieht sich wohl selbst als "Sicherheits-Expertin", nachdem sie zuletzt für die Einschränkung der Grundrechte im Interesse der Impfpflicht aufgetreten ist. Und der Politologe Pelinka entlarvt sich selbst als NATO-Propagandisten, der den Politikern empfiehlt, die Meinung des Volkes zu ignorieren, zumindest so lange bis man es über die NATO "ausreichend informiert" habe (dreistellige Millionenbeträge für die Corona-Propaganda können als Vorbild dienen).

Detaillierte Analyse des offenen Briefes auf ethos at.

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Pájaro_Cenzontle

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