Wir brauchen eine absolute Regulierung des Finanzsystems

Was mich an der Corona-Herrschaft mehr interessiert als die Gefährlichkeit des Virus, ist die totale Gleichschaltung der Menschheit. Dieser Satz enthält einen politischen Begriff (Corona-Herrschaft), drei philosophische Termini (Gefährlichkeit, Gleichschaltung, Menschheit) und einen medizinisch-wissenschaftlichen Begriff (Virus). Dies zur Offenlegung meiner Karten, mit denen ich spiele. Meine Spieltheorie besagt nämlich, dass wir mit offenen Karten spielen sollten.

Die Gleichschaltung der Menschheit äußert sich u.a. darin, dass die meisten Menschen aller Länder dieser Erde die meiste Zeit nur noch an Corona denken und über Corona reden und schreiben, sodass man mit Hegel sagen könnte: der Weltgeist 2020 manifestiert sich in Corona, bzw. in Abwandlung von Karl Marx: das Sein 2020 (als unumstößliches Faktum nicht die Pandemie, sondern die Ausrufung der Pandemie) bestimmt das Bewusstsein 2020. Von Interesse für den Zeitgeist ist aus meiner Sicht jedoch auch das, woran die Menschen nicht (mehr) denken, worüber sie nicht mehr reden und schreiben. Dazu zählt vor allem das Finanzsystem, das mit Hilfe der sogenannten „Corona-Hilfspakete“ derzeit den nächsten Crash programmiert.

Hubert Thurnhofer thurnhofer.cc

„Eine mit dem Anspruch der Wissenschaftlichkeit antretende Theorie vermag die leichtgläubige Öffentlichkeit leichter zu beeinflussen als eine Theorie, die freimütig ihre politische oder ideologische Voreingenommenheit einräumt. Als typisches Beispiel brauche ich nur den Marxismus anzuführen, aber der Laissez-Faire-Kapitalismus mit seinem Vertrauen auf die Theorie des vollkommenen Wettbewerbs ist ebenfalls ein einschlägiges Beispiel. Diese Theorie lässt sich in der Behauptung zusammenfassen, dass der Markt immer recht hat. Ich vertrete den genau entgegengesetzten Standpunkt.“

„Wir stehen jetzt an einem wichtigen Punkt, an dem die Voreingenommenheit für eine Deregulation weiter zunimmt, während in einzelnen Bereichen der Bedarf an Interventionen der Regierung wieder an Kraft gewinnt. Es gibt eine Tendenz, die Kontrolleure als Übermenschen anzusehen. Dem ist aber nicht so. Die Regulationen sind im allgemeinen so ausgelegt, dass sie der letzten Panne vorbeugen, nicht aber der nächsten.“

„Das kollektive System der Kreditgewährung basiert auf dem Prinzip der freiwilligen Zusammenarbeit. Die Kontrollbehörden müssen sich anstrengen, um es den Banken zu ermöglichen, neue Kredite zu verleihen. Der einzige Weg dieses Ziel zu erreichen besteht darin, die Fiktion aufrecht zu erhalten, dass die außenstehenden Kredite nicht gefährdet seien. Diese Fiktion basiert auf dem Dogma, dass souveräne Staaten nicht bankrott gehen. Der einzige Weg, ausstehende Zinsforderungen einzutreiben, besteht in der Vergabe weiterer Darlehen. Damit wird das Problem nicht nur nicht zugegeben, sondern auch noch verschlimmert. Solche Einlagen können von Investoren als Rückhalt für andere gewinnträchtige Aktivitäten genutzt werden. Dieses Rezept führt zum Untergang. Es ist erstaunlich, dass dies von den Politikern nicht erkannt wird. Wir bedürfen dringend irgendeiner Art von Konkursverfahren für internationale Schulden.“

„Wir haben keinen Grund zu glauben, dass die Märkte irgend etwas optimieren. In ihrem Zugeständnis, die Finanzmärkte fernab jedes Regierungseingriffs laufen zu lassen, ist die westliche Welt über Bord gegangen. Wie der letzte Crash zeigte, war das ein schlimmer Fehler. Von Hause aus sind die Finanzmärkte instabil; eine Stabilität kann nur erreicht werden, wenn sie zum Ziel der offiziellen Politik erklärt wird. Die Instabilität schaukelt sich auf, je länger man sie sich unreguliert entwickeln lässt; schließlich kommt es zum Crash. Die ideale Lösung wäre eine echte internationale Währung, emittiert und kontrolliert von einer echten internationalen Bank. Die Vereinigten Staaten werden erst aufhören, die Welt mit Dollars zu überfluten, wenn der Dollar seine privilegierte Stellung verliert. Je früher wir diesen Übergang vollziehen, desto besser stehend ie Chancen den ökonomischen Verfall aufzuhalten.“

„Es besteht kein Zweifel darüber, dass unsere Fixierung auf materielle Werte, Profit und Effizienz extreme Ausmaße angenommen hat. Dies führt zwangsläufig zu Exzessen. Da es im Bereich der Werte aber so etwas wie einen Normalwert nicht gibt, ist es unmöglich zu definieren, wo dieser Exzess beginnt.“

Für Schnell-Leser möchte ich auf „“ hinweisen: die vergangenen fünf Absätze stammen nicht von mir, sondern hat ein offensichtlich gescheiterer Mensch als ich geschrieben. Diese Person bezeichnet sich übrigens als „gescheiterter Philosoph“. Mehr verrate ich nicht, weil die Kenntnis des Namens die Diskussion in eine falsche Richtung lenken würde. Ich bin gespannt auf eure Kommentare. Als kleine Motivation, ein bisschen tiefer zu gehen als üblich, schenke ich dem besten Kommentar meine letzten 10.000 Rubel. Weil ich auch einmal spüren will, wie sich Macht anfühlt, entscheide ich absolut alleine, welcher Kommentar der Beste ist. Einen Sonderpreis von 5.000 Rubel stifte ich für jene/n Blogger/in, welche/r herausfindet, von wem die Zitate stammen. Kstati: das Bild im Hintergrund heißt „Der Bettler“ und den Namen des Künstlers möchte ich gerne verraten: Sergej Manzerew.

Ergänzung 24.11.2020: Es war nicht überraschend, dass diesen Aussagen sowohl kommunistische Gesinnung als auch Nähe zu nationalsozialistischem Gedankengut unterstellt wurde. Nun möchte ich meine Quelle outen: der jüdische Autor ist der Hedgefonds-Manager George Soros, die Zitate finden sich in seinem Buch „Die Alchemie der Finanzen“, das er 1987 publiziert hat. Weitere Infos siehe: Die Alchemie der Finanzen

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