Der #WDR und sein dümmlicher Anti-AfD-Agitprop

Westdeutscher Rundfunk https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/afd-treffen-ib-100.html

Bezugnehmend auf unseren letzten Artikel können wir das hier nur ergänzend dranhängen: Wir fragen uns, ob dem staatlichen WDR eigentlich gar nichts mehr zu doof ist. Ein kleiner Internetbericht, der auf die allsonntäglich um 19:30 ausgestrahlte Sendung Westpol hinweist: Ähnlich strukturiert wie Monitor oder Panorama befaßt sich diese Sendung ausschließlich mit landespolitischen Themen.

Wir sehen ein denkbar unvorteilhaftes Bild des AfD-Landtagsabgeordneten Sven Tritschler. Wer so ein Bild von einem Politiker ins Internet stellt, der zeigt bereits am Anfang klar und deutlich, daß ihm nicht an einer objektiven oder seriösen Berichterstattung gelegen ist. Hier soll ganz klar Meinung gemacht und die AfD als verächtlich gezeigt werden. Journalismus ist das bereits an dieser Stelle nicht mehr.

Worum geht es? Bereits im Frühjahr 2017, also vor anderthalb Jahren, hat sich Sven Tritschler in Wien mit Martin Sellner von der Identitären Bewegung getroffen. Nun schweift der WDR für seine GEZahlleser in die Sprache des dubiosen: Er bestreitet politische Absprachen. Das Treffen war ein reiner Informationsaustausch und das alles steht in einem Rechtsanwaltsschreiben, „das dem WDR vorliegt“. Man suggeriert also ganz gezielt, man habe die Stellungnahme von Tritschlers Rechtsanwalt auf halblegale Art und Weise aus dessen Kanzlei geschmuggelt.

Wo ist der Skandal?

Wir wissen nicht, wieso der staatliche WDR das für einen Skandal hält. Ja, die Identitäre Bewegung wird vom Verfassungsschutz beobachtet. und es passieren hin und wieder auch Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten. Aber seien wir ehrlich: Wer hat denn nach G20 in Hamburg gefordert, daß SPD, Grüne und Linkspartei sich von den dortigen Krawallmachern distanzieren sollen? Und wieso interessiert sich scheinbar – außer der AfD – im Moment überhaupt niemand für das lustige Bullenklatschen im Hambacher Forst?

Und dann wird natürlich das Beichte-einer-Aussteigerin-Buch vorgeführt, das derzeit im Handel ist. Doch auch hier: Eine dünne Faktenlage trifft auf staatstragende Propaganda. Man habe seinerzeit über die Identitäre Bewegung „gesprochen“. Ja das ist natürlich ein ganz neuer Sachverhalt. Deswegen ist am Ende sicher auch ein Bild von Björn Höcke zu sehen. Der thüringische Landespolitiker hat zwar nichts mit Nordrhein-Westfalen zu tun, darf aber in keinem Bericht über die AfD fehlen. Wir wissen auch nicht, warum.

Westdeutscher Rundfunk https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/afd-treffen-ib-100.html

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