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Was wir letzte Woche bei Spiegel-Online lesen mußten, hat uns tatsächlich kurzzeitig die Sprache verschlagen. Bei einer Razzia im Luxusanwesen eines weit über die Stadt Leverkusen hinaus aktiven Zigeunerclans (Wir sagen Zigeuner und meinen Zigeuner) wurden Luxusautos mit einem Gesamtwert von fast einer Million Euro sichergestellt. Die Familie lebt seit Jahren vom Amt. Zumindest als Grundsicherung jenseits ihrer kriminellen Geschäfte.

Seit 2011 hat die Familie Sozialleistungen von über hunderttausend Euro illegalerweise bezogen. Dazu kommen insgesamt 49 verschiedene Straftaten, die Angehörige der Familie Goman begangen haben sollen, darunter gewerbsmäßiger Betrug, Geldwäsche, Urkundenfälschung, dubiose Immobiliendeals und weiß der Kuckuck was noch alles. Für eine angeblich am Existenzminimum lebende, besonders hilfsbedürftige, weil überall diskriminierte Zigeunerfamilie ist das doch recht heftig.

Ein namentlich nicht genannter norddeutscher Kriminalist wird zitiert: „In diesen Kreisen ist Sozialbetrug eigentlich eine Selbstverständlichkeit, da wird gar nicht groß drüber nachgedacht. Das ist nicht nur bei den Gomans so, sondern bei vielen anderen auch.“ Dieser soll sich seit Jahren mit der organisierten Kriminalität dieser Volksgruppen befassen, um die in der BRD aus uns nicht nachvollziehbaren Gründen ein riesiger Antidiskriminierungs-Kult veranstaltet wird.

Mißt man doch mit zweierlei Maß?

Und wir fragen uns: Wie es ist möglich, daß gigantische Summen an Transferzahlungen an so eine Familie fließen, ohne daß irgendein Mißtrauen bei den zuständigen Leistungsträgern geweckt wird? Es ist jedenfalls sozialgerichtlich bestätigt, daß alle halbe Jahr – immer wenn ein Folgeantrag gestellt wird – Einsicht in die Kontoauszüge genommen werden darf. Auch eine Abfrage, welche Konten dem Arbeitslosen gehören, ist standardmäßig möglich.

Der Spiegel / Screenshot http://www.spiegel.de/panorama/justiz/goman-clan-in-leverkusen-eine-luxuswohnung-bezahlt-vom-sozialamt-a-1240538.html

Wir gestehen die Mitarbeitern in solchen Ämtern zu, daß sie keine Kriminalisten sind. Aber der Aufwand, der nicht selten betrieben wird, um Arbeitslose zu bespitzeln, ist dennoch nicht gering. Zumal wir uns die Frage stellen, ob man auch Angehöre der Goman-Familie mit zum Teil absurden Eingliederungsmaßnahmen überzieht. Solche, die ausschließlich dazu dienen, die Statistik zu frisieren und keinerlei ernsthafte Verbesserungen der Jobaussichten mit sich bringen. Mußten die Angehörigen der Familie Goman Eingliederungsvereinbarungen unterschreiben? Hat man ihnen Jobangebote übermittelt, auf die sie sich unter Sanktionsdrohungen bewerben mußten?

Was haben Sie erlebt?

Haben Sie vielleicht eigene Erfahrungen oder solche aus dem Freundes-, Bekannten- und Familienkreis mit Sozialleistungsträgern? Teilen Sie uns diese gerne mit: Hier in den Kommentaren, schreiben Sie uns eine Nachricht auf dieser Plattform oder auch bei Facebook. Wir sind neugierig und gespannt, was die Menschen zu sagen haben, die wirklich – aus welchen Gründen auch immer – auf Transferleistungen angewiesen sind. Was passiert, wenn man nach einem langen Arbeitsleben ein paar tausend Euro zuviel auf dem Sparbuch hat? Was ist mit Menschen, deren Wohnung zwanzig Euro zu teuer ist oder deren Eigenheim als unangemessen groß gilt? Was ist, wenn das noch relativ neue Auto verkauft werden muß? Wir freuen uns auf Zuschriften aller Art.

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