Seit Ewigkeiten schon steht sich die Menschheit in feindlichen Konflikten, auch Kriege genannt, gegenüber. Doch woher kommt es, dass sich dann in Friedenszeiten die Feinde verbrüdern oder gar gegenseitig verehren?

So schrieben z.B. einige englische Jagdpiloten der RAF nach dem Krieg Bücher über ihre ehemaligen deutschen Feinde, in denen die Piloten der Luftwaffe besser wegkamen als man es sich denken würde. Man sah sich sogar bei jährlichen Treffen der Veteranen, die, die sich einst in den Wolken in wilden „Kurbeleien“ bekämpften. Dort wurden, während man sich bei einem Scotch oder einem Weinbrand gönnte, Erinnerungen ausgetauscht und man versetzte sich nochmal in die Zeit als das Leben keinen Pfifferling wert gewesen war.

Ebenfalls für die Anerkennung des ehemaligen Feindes, sind die Soldaten der U.S. Armee bekannt, die sich später teilweise als Biker wiederfanden und sich provokativ das Eiserne Kreuz auf ihre Kutten stickten. Als sie nämlich in die Heimat zurückkehrten merkten sie, dass sie da gar nicht so willkommen waren, fast wie wilde Hunde denen man nicht über den Weg traute. So kam es, dass man sich letzten Endes nach dem ehrlichen Feind sehnte, der wohl das gleiche Schicksal in seiner Heimat erlebte. Wer zusammen sterben darf, weiß halt jede Minute des Friedens zu schätzen, umso schlimmer ist es dann von den Mitmenschen, für die man gekämpft hat, nicht beachtet oder gar zum Mörder gemacht zu werden.

Heute erleben wir erneute Spannungen in vielen Ländern, die einen möglichen Konflikt, der uns betrifft, immer wahrscheinlicher machen. So wird es irgendwann dazu kommen, das es bei einer Demo wohl den ersten Toten gibt, doch dann sollte man nicht sagen, dass dies das Werk der unsäglichen Rechten oder das Werk der verdammten Linken ist, man sollte nur von armen Irren sprechen, die wieder mal ihre Rolle angenommen haben. Denn es ist dasselbe Prozedere, wie es früher war. Während zwei oder mehrere Seiten scharf gemacht werden, sitzen die Leute, die früher Gulasch-Könige und Raffke genannt wurden, in ihren Elfenbeintürmen und reiben sich die Hände, sie werden wie immer vom Leid der anderen profitieren und am Ende ihre Scheine zählen, auf allen Seiten.

Jeder kennt diesen Spruch vom Krieg und dass er nicht stattfindet wenn einfach keiner hingeht, doch leider ist das ganze System so diabolisch, weil so viel mit einberechnet wurde, dass wohl kein Volk dieser Erde dem entkommen kann, wenn sich die wahren Herrschenden für einen Krieg entschieden haben. Schließlich gehört man zu seinem Volk, man feiert, lebt und liebt mit ihm aber man weint, leidet und stirbt auch mit ihm, wenn der Tag gekommen ist.

Verweigerung endet vor dem Erschießungskommando oder am Galgen, entehrt und entmenschlicht.

So wetzt eure Messer, säubert eure Läufe, euer Freund wird bald wieder zum Feind.

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G. Szekatsch

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T Rex

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