Die große Rückkehr des deutschen Wunderdiesels: Warum diese E-Auto-Tabelle bald in Tränen ausbricht

Natürlich sieht diese Liste auf den ersten Blick beeindruckend aus. Tesla, BYD, Xiaomi, Geely, Leapmotor. Deutsche Hersteller? Fehlanzeige. Man könnte fast glauben, die Zukunft gehöre den Elektroautos.

Doch der wahre Kenner weiß: Das ist alles nur eine vorübergehende Erscheinung. So wie das Internet. Oder die Elektrifizierung der Eisenbahn. Oder die Erfindung geschlossener Räume statt Höhlen.

Denn irgendwo in einem Besprechungsraum in Wolfsburg, Stuttgart oder München sitzt gerade ein Ingenieur mit kariertem Hemd vor einem 1,9-Liter-Diesel und flüstert: "Wartet nur ab."

Der entscheidende Durchbruch

Während BYD Batterien entwickelt, die in zehn Minuten laden, arbeitet Deutschland an der wirklich wichtigen Frage:

Kann man den Wirkungsgrad eines Verbrennungsmotors von 43,7 auf 43,8 Prozent erhöhen?

Falls ja, wird die Welt erzittern.

Der chinesische Käufer eines günstigen Elektroautos mag denken, dass niedrige Betriebskosten, lokale Emissionsfreiheit und moderne Software attraktiv seien.

Doch sobald bekannt wird, dass ein deutscher Turbodiesel auf der Autobahn bei exakt 87 km/h Rückenwind, 14°C Außentemperatur und einem Reifendruck von 2,6 bar nur noch 4,3 Liter verbraucht, wird ganz Shanghai spontan die Ladekabel wegwerfen.

Die unterschätzte Tankstellen-Lobby

E-Autos haben einen schweren Nachteil:

Man muss sie zu Hause laden.

Verbrenner dagegen bieten das einzigartige Erlebnis, im strömenden Regen um 23 Uhr an einer Autobahnraststätte 120 Euro in einen Tank zu schütten, während man einen Kaffee trinkt, der schmeckt, als hätte ihn jemand durch einen alten Dieselfilter gepresst.

Dieser Komfort ist unbezahlbar.

Software? Wer braucht denn sowas?

Tesla verkauft Software.

Xiaomi verkauft Software.

BYD entwickelt Software.

Deutsche Hersteller wissen dagegen, dass wahre Innovation darin besteht, für ein Kartenupdate nur drei Werkstatttermine, vier Formulare und 89 Euro einzuplanen.

So schafft man Arbeitsplätze.

Der Verbrenner als Kulturerbe

Zwar verkaufen sich weltweit Millionen Elektroautos.

Aber niemand spricht über die emotionale Bindung zwischen einem Besitzer und der gelben Motorkontrollleuchte.

Diese Lampe begleitet deutsche Autofahrer oft über Jahre hinweg. Man kennt sich. Man vertraut sich. Man ignoriert sich gegenseitig.

Ein Elektromotor kann diese Beziehung niemals ersetzen.

Die geheime Strategie

Der eigentliche Masterplan deutscher Hersteller lautet vermutlich:

Marktanteile verlieren.

Noch mehr Marktanteile verlieren.

Alarmiert feststellen, dass Marktanteile verloren wurden.

Eine Taskforce gründen.

Eine weitere Taskforce gründen, die die erste Taskforce evaluiert.

Präsentationen erstellen.

"Transformation" sagen.

Noch mehr Präsentationen erstellen.

Feststellen, dass BYD inzwischen auch Kühlschränke, Smartphones, Raumfähren und vermutlich den Mars verkauft.

Einen neuen Diesel ankündigen.

Das Ende der Tabelle

Irgendwann wird diese Rangliste natürlich verschwinden.

Nicht weil deutsche Verbrenner sie auf den Kopf stellen.

Sondern weil die Tabelle dann vielleicht die 50 meistverkauften E-Autos enthält und die deutschen Hersteller irgendwo zwischen Rang 47 und einem elektrischen Lieferwagen aus Guangdong auftauchen.

Aber immerhin mit erstklassiger Verarbeitung, einem optionalen Cupholder-Paket für 1.290 Euro und einer Motorhaube, die beim Schließen dieses wunderbar satte "Wumms" macht.

Und seien wir ehrlich:

Man kann mit einem Tesla, BYD oder Xiaomi viel fahren.

Aber kann man dabei auch mit nostalgischem Stolz erzählen, dass der Großvater schon denselben Motortyp gefahren ist, dessen Grundkonzept entwickelt wurde, als Konrad Adenauer noch Bundeskanzler war?

Eben. Die Zukunft hat gegen solche Argumente keine Chance. 🚬🚗💨

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