Europa rühmt sich niemals im großen Stil Sklaven aus Afrika geholt zu haben. Zu römischen Zeiten holten wie sie eher aus dem Balkan und im Mittelalter versklavte man eben pragmatischer Weise einfach das eigene Volk. Amerika hingegen hat noch immer mit den Nachwehen der Sklaverei zu kämpfen. Einer meiner linken Freunde postete folgendes Bild

unbekannt unbekannt

Die Grundaussage ist dass nicht Sklaven aus Afrika geholt wurden sondern Menschen die die Gesellschaft vorangebracht hätten und diese zu Sklaven gemacht wurden.

Grundsätzlich ist das wahr, auch wenn der Verfasser vermutlich glaubt dass Afrika heute Wakanda wäre und fliegende Autos produzieren würde, was ich für Unsinn halte.

Dennoch: Natürlich holte man die jungen, fähigen, starken Menschen. Jene die etwas verbessern hätten können.

Das ist unmoralisch, ja sogar böse. Es muss verdammt werden und wir sollten es in Erinnerung halten.

Was tun wir im Moment? Wir holen junge, fähige starke Menschen aus Afrika. Wir fangen sie nicht. Wir locken sie mit Versprechen die wir nicht halten. Es gibt keinen Jobs für sie und auch der Sextrieb unserer Frauen ist nicht das was Pornos im Internet versprechen.

Einmal hier sitzen sie in der Falle: gebunden durch Sozialhilfe die eine Rückkehr unmöglich macht. Zusammengepfercht mit anderen wie ihnen erfüllen sie einen Nutzen für die politischen Klasse: sie wählen jene die sie geholt haben und motivieren durch ihre Existenz Menschen die Gegenseite zu wählen.

Rechts und Links profitiert auf Kosten der Mitte.

Europa wird in 200 Jahren das gleiche Problem wie Amerika heute haben.

Die Nachkommen der versklavten Afrikaner werden zu Recht fragen warum wir sie ihrer afrikanischen Zukunft beraubt haben.

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Scherzkeks

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Zaphod Beeblebrox

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