Bildung ist ein grundlegendes Kinderrecht. Doch durch Krisen und Katastrophen können Kinder oft nicht mehr zur Schule gehen. UNICEF veröffentlichte vergangene Woche einen Spendenaufruf in Höhe von 2,8 Milliarden US-Dollar, um 43 Millionen Kinder in humanitären Notlagen weltweit zu erreichen. Ein Viertel davon soll in Bildung investiert werden. Fast 250 Millionen Buben und Mädchen sind direkt von Konflikten betroffen und noch mehr Kinder leiden unter den Folgen von Naturkatastrophen und den oft darauffolgenden Epidemien, die sich rasant ausbreiten können.

Naturkatastrophen und Gewaltkonflikte stellen eine immense Belastung für Millionen von Kindern und ihren Familien dar. Durch die andauernden Konflikte im Irak sind vor allem Kinder stark gefährdet. Hier erreicht eine Hilfslieferung binnenvertriebene SchülerInnen im Yagyyawa Flüchtlingscamp.

UNICEF/UN06474/Anmar

Damit Kinder Fortschritte machen können, brauchen sie - vor allem Mädchen – sicheren Zugang zu Qualitätsausbildung. Das ermöglicht UNICEF den Schulkindern in diesem Zelt-Klassenzimmer im Al-Takya Al-Kaznazaniya Flüchtlingscamp in der Nähe von Bagdad.

© UNICEF/UNI194536/Khuzaie

Bildung ist in Zeiten von Krisen und Konflikten wesentlich. Rauaa, 12, lebt seit über einem Jahr mit ihrer Familie in einem Flüchtlingscamp in der irakischen Stadt Erbil.

© UNICEF/UNI194536/Khuzaie

Die größte humanitäre Krise trifft derzeit Syrien. Einer gesamten Generation von Kindern und Jugendlichen hat der Krieg den Zugang zu Bildung genommen – ihr Alltag ist geprägt von Gewalt. Fatima (in grün) und ihre Familie mussten nach Homs flüchten, als es in ihrer Heimatstadt Palmyra zu gefährlich wurde.

In dieser von UNICEF unterstützten Volksschule in der Region Darfur im Sudan, lernen die Schulkinder Arabisch. Schulbildung kann Kindern inmitten von Krisen, Katastrophen oder instabilen Verhältnissen einen Hauch von Normalität und Hoffnung zurückgeben.

© UNICEF/UNI166535/Noorani

Millionen Kinder, auch in der Zentralafrikanischen Republik, sind täglich durch Gewaltkonflikte bedroht. In der Hauptstadt Bangui lebt die 14-jährige Alison in einer Notunterkunft für Binnenvertriebene. Das Mädchen ist eine gute Schülern, aber sie macht sich Sorgen um ihre Zukunft.

© UNICEF/UNI190222/Bindra

Bildung gibt Kindern die Möglichkeit eine bessere, gesunde und sichere Zukunft für sich und ihre Familien aufzubauen. Diese Buben und Mädchen in Palästina erhalten neue Schulsachen.

© UNICEF/UNI156897/El Baba

Der Ausbruch des Ebola Virus in Westafrika führte dazu, dass rund 5 Millionen Kinder für mehrere Monate nicht in die Schule gehen konnten. In Conakry in Guinea wurden Kinder am Schuleingang gescreent, um das Risiko von erneuten Ansteckungen nach der Epidemie zu minimieren.

© UNICEF/UNI177599/UNMEER Martine Perret

Auch in der Ukraine ist der andauernde Konflikt eine große Bedrohung für die Schulbildung vieler Kinder. In einer Schule in dem Dorf Staromykhailovka, arbeiten Buben und Mädchen fleißig an der Tafel.

© UNICEF/UNI200695/Filippov

„In die Schule zu gehen ist wichtig, weil man dort Freunde findet und es einem hilft, einen Job zu finden“, weiß der 13-jährige Michel Leios aus der philippinischen Provinz Leyte. Seit der Taifun Haiyan die Region verwüstet hat, ist Michels Klassenraum in einem Zelt.

© UNICEF/UNI200695/Filippov

Wichtige Dienste wie Schulbildung helfen Millionen von Kindern, die von Konflikten und Krisen betroffen sind, dabei sich von den Strapazen und dem Leiden zu erholen. Im philippinischen Tanauan spielen Mädchen vor ihrer von UNICEF-unterstützten Schule, wo der Unterricht derzeit noch in Zelten und provisorischen Klassenräumen abgehalten wird.

© UNICEF/UNI157813/Pirozzi

Hier erfahren Sie mehr über den aktuellen UNICEF-Hilfsappell, durch den rund 43 Millionen Kinder in Notlagen unterstützt werden sollen.

1
Ich mag doch keine Fische vergeben
Meine Bewertung zurückziehen
Du hast None Fische vergeben
6 von 6 Fischen

bewertete diesen Eintrag

fischundfleisch

fischundfleisch bewertete diesen Eintrag 02.02.2016 14:15:54

2 Kommentare

Mehr von UNICEF Österreich